Perspektivwechsel deckt Partizipationsbarrieren in der Zusammenarbeit zwischen Schulen und Eltern auf

0
57
(Foto: Kreis Steinfurt)

Eine gute und enge Kooperation zwischen Schulen und Eltern ist ein wichtiger Baustein in der Entwicklung von Kindern. Welche Barrieren sind hinderlich und wie kann die Kooperation besser gelingen? Mit dieser Frage befasste sich jetzt ein Workshop des Kommunalen Integrationszentrums Kreis Steinfurt. An der Veranstaltung unter dem Titel „Partizipationsbarrieren in der Zusammenarbeit mit Eltern“ nahmen 13 Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte aus Grund- und Förderschulen sowie pädagogisch Beschäftigte in der schulischen Bildungsarbeit teil. Ziel war es, die Beziehung zwischen Schulen und Eltern zu verbessern. Referentin Nuray Ates-Ünal vom Verein „Ifak – Verein für multikulturelle Kinder- und Jugendarbeit“ setzte dabei auf einen Perspektivwechsel. Im Rahmen eines Rollenspiels nahmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterschiedliche Positionen von Müttern und Vätern ein, um Hürden in der Elternarbeit besser nachvollziehen und individuelle Lösungsansätze für den eigenen Alltag finden zu können. Sie erfuhren zudem Wissenswertes über Elterntypologien, Erziehungsstile und milieuspezifische Erwartungen an Schulen, um Missverständnisse oder falsche Annahmen aufzudecken. Ziel der Beziehung zwischen Eltern und Schulen sollte eine demokratieförderliche Elternarbeit sein. „Ich fand die Übung sehr eindrucksvoll – sie hat mir die Augen geöffnet“, fasste eine Teilnehmerin ihre Eindrücke zusammen.

Kommentieren Sie den Artikel

Die Kommentare werden erst nach Prüfung freigeschaltet. Kommentare ohne Hinweis auf den Verfasser (vollständiger Klarname) oder gar mit vorsätzlich falscher E-Mail-Adresse werden nicht veröffentlicht! Wir bitten Sie, bei Ihren Kommentaren sachlich zu bleiben und sich einer angemessenen Formulierung zu bedienen.

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Danke für Ihre Nachricht. Wir werden diese schnellst möglich bearbeiten.