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Dienstag, August 11, 2026
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Firmung in St. Pankratius

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(Foto: privat)

Am vergangenen Samstag, 18. Januar 2025, feierten insgesamt 71 Jugendliche in der Pankratiuskirche das Fest ihrer Firmung unter dem Motto „Ich bin da“. Musikalisch wurden die beiden Gottesdienst von der Songgruppe Heilig Geist und vom Chor junger Erwachsener mitgestaltet, Messdienerinnen und Messdiener aus den Leiterrunden Heilig Geist, der KJG und der MSPE unterstützten die Feiern durch ihren Dienst am Altar.

Zu Beginn der beiden Firmfeiern wurden alle Gottesdienstteilnehmenden und Weihbischof em. Dieter Geerlings von zwei Firmlingen und einer Katechetin begrüßt, die gemeinsam auf die vergangenen Monate der Firmvorbereitung zurückschauten. Im Rahmen mehrerer Thementreffen hatten sich die Jugendlichen mit den Inhalten des christlichen Glaubens und seiner Bedeutung für ihr Leben beschäftigt.

Durch die Teilnahme an unterschiedlichen Workshops, z.B. einem Chorworkshop mit dem Chor junger Erwachsener „Inter Voces“ oder bei einer Übernachtung in der Pankratiuskirche, hatten sie die Gelegenheit, das Teile des Gemeindelebens der Pfarrei St.Pankratius kennen zu lernen.  Darüber hinaus gab es Workshopangebote, die den Jugendlichen einen Blick über den Tellerrand der Pfarrei oder Emsdetten hinaus ermöglichten, z.B. beim Besuch der Kapelle in der Arena auf Schalke oder der Münsteraner Synagoge.

Weihbischof em. Dieter Geerlings ermutigte am Beginn seiner Predigt die Firmlinge, das Sakrament der Firmung als ein Sakrament der Stärkung und des Zuspruches Gottes in ihrer jetzigen Lebensphase zu sehen. Auf dem Weg vom Kind zum Erwachsenen, so Geerlings, komme bei den Jugendlichen vieles in Bewegung; sie spürten, dass sie nicht mehr das Kind von damals seien, Fragen nach der eigenen Identität, dem Verhältnis zum eigenen Körper, nach Partnerschaft, Beruf und Familien würden eine neue Gestalt bekommen. In dieser Phase des Lebens stehe bewusst das Sakrament Firmung, so Geerlings, das in der katholischen Kirche als Sakrament gilt, in dem getaufte Christen noch einmal ihren Weg mit Gott und in der Gemeinschaft der Kirche bekräftigen. Dabei wird ihnen durch die Handauflegung und die Salbung die Kraft des Heiligen Geistes zugesprochen. Gott wolle, so der Weihbischof gerade auch in dieser Phase des Umbruches und der Neuorientierung den Jugendlichen nahe sein, sein Geist sie stärken auf ihrem weiteren Lebensweg. Der Geist Gottes wolle den Jugendlichen helfen und sie darin bestärken, ihre Bestimmung im Leben zu finden; ihre Talente, Stärken und Fähigkeiten zu entdecken, ihre Schwächen akzeptieren lernen und sich in das Spiel der Gesellschaft einzubringen.

Am Ende des Gottesdienstes gratulierten Pastoralreferentin Eva Rüschen und Pfarrer Paul Greiwe stellvertretend für alle Mitglieder der Pfarrei den Neugefirmten.  „Eure Gedanken, Fragen und vor allem auch Kritiken an und zu unserem Glauben in den letzten Monaten waren für uns, die wir euch auf dem Weg zur Firmung begleitet haben, eine Bereicherung und wichtige Impulse auf unserem eigenen Glaubensweg“, bedankte sich Eva Rüschen bei den Jugendlichen im Namen aller Katechetinnen und Katecheten. Paul Greiwe dankte allen, die sich für die Firmvorbereitung engagiert hatten, den Katechetinnen und Katecheten, Musikern Küstern, die zum Gelingen der Firmvorbereitung beigetragen hatten. Am Ende segnete Weihbischof Dieter Geerlings die selbst gestalteten Kreuze der Jugendlichen zur Erinnerung an ihre Firmung.

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