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Donnerstag, August 6, 2026
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CDU stellt Antrag zum Sportzentrum Stauffenbergstraße

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Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Emsdetten fordert eine grundlegende Neuausrichtung der Planungen für das Sportzentrum Stauffenbergstraße (ehemals Hallenbad/Spiel- und Sporthalle) und die Prüfung eines privaten Umsetzungsmodells. Der Fraktionsvorsitzende Daniel Hellwig hat dem Bürgermeister folgenden Antrag übermittelt, der jetzt von den Fachausschüssen und abschließend vom Rat behandelt werden muss:

Die CDU-Fraktion beantragt eine umfassende Neuausrichtung der Planungen für das Sportzentrum Stauffenbergstraße. Ziel ist es, eine moderne und zukunftsorientierte Sportstätte zu schaffen, die den Bedürfnissen der gesamten Bevölkerung gerecht wird und nachhaltig zur Attraktivität des Sportstandorts Emsdetten beiträgt.

Die Stadtverwaltung soll in diesem Zuge die Planungen für den Sportcampus grundlegend überdenken und dabei auch die Möglichkeit eines Public-Private-Partnership-Modells (PPP) prüfen. Hierbei käme eine Übergabe des Projekts an den TVE Emsdetten oder alternative Investoren infrage. Der von der Verwaltung genannte Zeitrahmen einer Fertigstellung des Gesamtkomplexes erst in den 2030er Jahren ist inakzeptabel und unterstreicht den dringenden Handlungsbedarf für eine neue Herangehensweise.

Zudem werden die im Haushaltsplan vorgesehenen 125.000 Euro für einen Architektenwettbewerb gestrichen bzw. mit einem Sperrvermerk versehen, bis die Ergebnisse der Gespräche mit möglichen Investoren vorliegen.

Die städtische Bauverwaltung und -planung sind nach eigenen Angaben überlastet, so dass Großprojekte nicht mehr parallel abgewickelt werden können. Private Investoren und Bauherren können regelmäßig schneller und kostengünstiger bauen als die öffentliche Hand. Eine Fertigstellung des Sportzentrums erst 2032 oder später ist nicht hinnehmbar. Ein Architektenwettbewerb, wie er für den Haushalt 2025 vorgesehen ist, führt lediglich zu weiteren Verzögerungen und nutzt mögliche Einsparpotenziale nicht.

Eine Fertigstellung des Gesamtprojekts erst 2032 oder später ist weder für die Sportvereine noch für die sportlich engagierte Bevölkerung akzeptabel. Die lange Bauzeit würde den dringend benötigten Ausbau und die Modernisierung der Sportinfrastruktur erheblich verzögern und den Sportstandort Emsdetten schwächen.

Die im Haushaltsplan 2025 vorgesehenen Mittel für einen Architektenwettbewerb binden unnötig finanzielle Ressourcen, die besser genutzt werden können. Ein solcher Wettbewerb verzögert den Baufortschritt weiter, ohne die dringend benötigte Effizienzsteigerung zu erzielen. Eine private Realisierung des Projekts bietet hier deutliche Einsparpotenziale.

Zahlreiche Kommunen haben erfolgreich bewiesen, dass Kooperationen mit privaten Investoren eine kosteneffiziente und schnelle Umsetzung von Großprojekten ermöglichen. Diese Beispiele zeigen, dass ein PPP-Modell eine vielversprechende Alternative ist, um Zeit und Geld zu sparen und gleichzeitig die Qualität des Baus sicherzustellen.

Eine öffentlich-private Partnerschaft könnte dazu beitragen, eine moderne und bedarfsgerechte Sportinfrastruktur zu schaffen, ohne die Verwaltung zu überlasten. Diese Lösung würde es der Stadt ermöglichen, durch langfristige Mietverträge für die benötigten Gebäude eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten zu schaffen. Der Standort Stauffenbergstraße könnte so auch zukünftig ein zentraler Bestandteil des sportlichen Lebens in Emsdetten bleiben. mit freundlichen Grüßen

1 Kommentar

  1. Oh ja die PPP Variante hat auch beim BER gut funktioniert oder bei der Elbphilharmonie in Hamburg.

    Ja es ist nicht gerade schön wenn solche Projekte viel Zeit und Geld kosten, aber dies kann auch keine Lösung sein weil viele Großprojekte dadurch erst recht teurer wurden.

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