Steht Fusion bevor???

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1993

Emsdettener fahren nach Reckenfeld um einzukaufen, Reckenfelder tun gleiches in Emsdetten.
Emsdettener sind regelmäßig Gast bei den Aufführungen der Münsterländischen Freilichtbühne in Greven-Reckenfeld, – die Reckenfelder nutzen die Nähe zur EMS-Halle um die dort auftretenden Stars zu sehen.
Viele Freundschaften zwischen Reckenfelder und Emsdettener Bürgern werden gepflegt.

Als Reckenfeld damals als Munitionsdepot installiert wurde, wurden die Bereiche in A, B, C und D eingeteilt. Diese Einteilung wurde, als die Depots in Siedlungen umgewandelt wurden, übernommen. Reckenfeld wächst stetig, da ist es logische Konsequenz, dass der nächste Abschnitt mit „E“ bezeichnet wird. – E wie Emsdetten!

Auch im Emsdettener Rathaus würde ein solcher Zusammenschluss begrüßt. Helmuth Schäckel: „Die Kollegen bei der Deutschen Bahn sind mir inzwischen liebe Freunde geworden, aus der Haltestelle in Reckenfeld einen Bahnhof zu entwickeln, wäre mir ein Fest.“ Damit es am Ende nicht zu Terminschwierigkeiten kommt, wird der erste Spatenstich für ein dort zu errichtendes Parkhaus bereits zeitnah erfolgen.

Rainer Müllmann, Vorsitzender der Vereinigten Schützengesellschaften in Emsdetten zeigt sich begeistert, bekommt er doch einen weiteren Verein in seine Sammlung.

Grevens Bürgermeister Peter Vennemeyer sieht den bevorstehenden Verwaltungsakt mit einem weinenden Auge, während Emsdettens Stadtoberhaupt Georg Moenikes  seinen Amtskollegen, den ehemaligen Bürgermeister Berlins, Walter Momper, zitiert: „Jetzt wächst zusammen, was zusammen gehört!“

Da wegen der Corona-Pandemie derzeit weder in Greven noch in Emsdetten Ratssitzungen stattfinden, gab es in beiden Städten eine sogenannte Dringlichkeitsentscheidung. D.h. die jeweiligen Bürgermeister haben zusammen mit einem weiteren Ratsmitlied einen späteren Ratsbeschluss vorweg genommen. Dieser muss natürlich später noch bestätigt werden.

 

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