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Dienstag, September 1, 2026
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40-jährige und 25-jährige Dienstjubiläen bei der Stadt Emsdetten

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(Foto: Stadt Emsdetten)

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde auf Hof Deitmar am Dienstag, 01. September 2026, gratulierte Bürgermeister Oliver Kellner sieben Mitarbeitenden der Stadtverwaltung zu ihren Dienstjubiläen. Oliver Kellner sprach den Jubilaren Anja Brunstering, Anne Eßlage, Petra Hemesath, Ulrich Koers, Elmar Leuermann, Nicole Böhle und Dennis Brock im Beisein von Kolleginnen und Kollegen Dank und Anerkennung für ihre langjährige Tätigkeit im öffentlichen Dienst aus. „40 Jahre im öffentlichen Dienst sind eine beeindruckende Zeitspanne und zeugen von großer Verbundenheit und kontinuierlichem Engagement. Auch 25 Jahre sind ein besonderes Dienstjubiläum und stehen für langjährige Erfahrung, Einsatzbereitschaft und Verlässlichkeit“, freut sich Bürgermeister Oliver Kellner zusammen mit den Jubilaren.

40-jähriges Dienstjubiläum im öffentlichen Dienst

Anja Brunstering hat ihr gesamtes berufliches Leben der Stadt Emsdetten gewidmet. Nach dem Start ihrer Ausbildung zur Bürogehilfin im Jahr 1986 arbeitete sie ab 1988 zunächst in den Bereichen Liegenschaften, Jugendamt, Hauptamt sowie vertretungsweise als Schulsekretärin an der Marienschule. Im Jahr 1991 wurde Anja Brunstering in der Stadtkasse der Stadt Emsdetten eingesetzt und absolvierte nebenberuflich den Angestelltenlehrgang I am Studieninstitut Westfalen-Lippe in Münster. Im Jahr 2018 übernahm sie die Hauptsachbearbeitung in der Zahlungsabwicklung.

Ihre Hauptaufgaben in der Stadtkasse sind unter anderem die Führung der Finanzrechnung für Stadt, Abwasserwerk und VHS, die Sicherstellung eines wirtschaftlichen Zahlungsverkehrs, Mahnläufe und Lastschriftläufe sowie die Beteiligung bei der Erstellung der Jahresabschlüsse. Besonders hervorzuheben ist außerdem ihre Mitwirkung bei der Digitalisierung im Bereich Zahlungsabwicklung. Anja Brunstering ist mittlerweile seit 35 Jahren im Fachdienst 20 tätig.

Anne Eßlage wurde nach sieben Jahren Berufserfahrung als staatlich anerkannte Erzieherin im Jahr 1993 im Kinderhaus Astrid Lindgren als Gruppenleitung eingestellt. Bereits 1998 übernahm sie die Abwesenheitsvertretung der damaligen Leitung des Kinderhauses. Zehn Jahre später leitete sie das Kinderhaus zunächst kommissarisch, um im Jahr 2009 zur hauptamtlichen Leitung bestellt zu werden, nachdem sie eine Zusatzqualifikation für zukünftige Leitungskräfte absolviert hatte.

In 33 Jahren hat Anne Eßlage getreu dem Motto des Kinderhauses „stets in Entwicklung“ kontinuierlich daran gearbeitet, die pädagogische Konzeption nicht nur umzusetzen, sondern weiterzuentwickeln. So ist es ihr gelungen, die sich verändernden Rahmenbedingungen sowie die wechselnden Bedürfnisse der Kinder in ihr Konzept zu integrieren und sowohl das Team als auch die Kinder und deren Familien einzubeziehen. Damit dies klappt, ist es ihr wichtig, teamintern eine gemeinsame Haltung zu etablieren, um eine von Vertrauen geprägte Basis im Arbeitsalltag leben zu können.

So erarbeitete sie mit ihrem Team unter anderem das „Transitionskonzept“ zur Gestaltung des Übergangs der Kinder von der Familie in die Kindertagesbetreuung. Bereits seit 2007 ist das Kinderhaus Astrid Lindgren als Familienzentrum NRW zertifiziert und wird aufgrund des stets weiterentwickelten Konzeptes regelmäßig rezertifiziert.

Anne Eßlage begleitet und inspiriert den Förderverein des Kinderhauses mit sehr viel Engagement, so dass dieser die Finanzierung einiger Projekte auf dem Außengelände unterstützt hat. Mit kreativen Ideen wie beispielsweise der Teilnahme an besonderen Wettbewerben akquiriert die Kita-Leiterin immer wieder Drittmittel zur Weiterentwicklung des Kinderhauses. Zur Unterstützung der Eltern hat sich Anne Eßlage überdies zur Elternberaterin weitergebildet.

Petra Hemesath begann ihr Berufsleben direkt bei der Stadt Emsdetten im Jahr 1986. Nach erfolgreichem Abschluss ihrer Ausbildung zur Bürogehilfin wurde sie 1988 als Stadtangestellte im Vorzimmer des Stadtdirektors eingesetzt. 1990 wurde sie zunächst befristet ins Sozialamt abgeordnet und dann dauerhaft in den Bereich Sozialversicherung umgesetzt. In dieser Zeit absolvierte Petra Hemesath den berufsbegleitenden Verwaltungslehrgang I am Studieninstitut Westfalen-Lippe. Ab 1993 übernahm sie Aufgaben im Bereich Wohngeld.

Nach der Geburt ihres Sohnes Luis war sie 2002 die erste Mitarbeiterin, mit der ein Vertrag über alternierende Telearbeit geschlossen wurde. Auch gehörte sie zu den Ersten, die bereit waren, auf digitale Akten umzustellen. Beim Einscannen der Akten sorgten Petra Hemesath und ihre Kollegin Mechthild Uhlenbrock dafür, dass nichts verloren ging. Aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung und ihrer umfangreichen Kenntnisse sowie ihrer Geduld und Sorgfalt gehört es zu den Hauptaufgaben von Petra Hemesath, neue Mitarbeitende in der Wohngeldstelle einzuarbeiten.

Ulrich Koers wurde nach Abschluss des dreijährigen dualen Studiums bei der Bezirksregierung im Jahr 1989 bei der Stadt Emsdetten zunächst zum Beamten auf Probe ernannt und als Sachbearbeiter im damaligen Hauptamt eingesetzt. Vier Jahre später folgte die Umsetzung ins Sozialamt sowie die Verbeamtung auf Lebenszeit. Nur ein Jahr darauf wurde Ulrich Koers zum Stadtoberinspektor ernannt. 1997 wurde er in den Fachbereich Personal umgesetzt, nach sechs Monaten blieb er fest in der EDV-Abteilung. Im Jahr 2000 ist Ulrich Koers zum Stadtamtmann ernannt worden.

Seit ganzen 29 Jahren ist er nun im IT-Bereich, war sechs Jahre lang sogar stellvertretende Teamleitung des Teams 160. Zu seinen Aufgaben zählen die Betreuung der nicht technischen Fachverfahren wie der Software im Bürgerbüro, die Ersteinrichtung und Erstellung von Konzepten für neue Mitarbeitende sowie die Benutzeradministration inklusive Rechten und Rollenkonzepten. Zudem betreut er mit den Kitas und der Bibliothek einige Außenstellen und ist Mitglied in der Arbeitsgruppe Verwaltungsdigitalisierung.

Größere Projekte, die Ulrich Koers in seinen 40 Dienstjahren durchgeführt hat, sind unter anderem die Umstellung des Serviceportals, die technische Umsetzung bei der Umstellung der neuen Bibliothekssoftware sowie die Umstellung aller Mitarbeitenden auf Microsoft 365.

Elmar Leuermann begann nach seinem dualen Studium bei der Deutschen Rentenversicherung seine Karriere bei der Stadt Emsdetten 1989, als er nach der Ernennung zum Beamten auf Probe zunächst als Sachbearbeiter im Sozialamt eingesetzt wurde. Fünf Jahre später folgten die Ernennung zum Stadtoberinspektor und die Verbeamtung auf Lebenszeit. 1997 wurde Elmar Leuermann in den Fachbereich 160 umgesetzt, nur vier Monate später wechselte er in den Bereich 23 Liegenschaften. Die Ernennung zum Stadtamtmann erfolgte im Jahr 1998. Vier Jahre später übernahm Elmar Leuermann die kommissarische Leitung des Fachdienstes 23 und ist seit diesem Zeitpunkt für die Wirtschaftsförderung und den Grundstücksverkehr verantwortlich. Nach der Ernennung zum Stadtamtsrat im Jahr 2003 folgte die dauerhafte Bestellung zur Fachdienstleitung.

Im Jahr 2018 ist Elmar Leuermann einstimmig zum Ersten Beigeordneten und Allgemeinen Vertreter gewählt worden. Derzeit liegt ein Antrag aller Fraktionen und Gruppen des Rates der Stadt Emsdetten zur Wiederwahl für eine weitere Wahlperiode ab dem 01.02.2027 vor – was seinen übergreifenden Rückhalt in der Politik für ihn persönlich widerspiegelt.

Zu seinen Hauptaufgaben als Erster Beigeordneter zählen Netzwerkarbeit mit Unternehmen, politischen Vertreterinnen und Vertretern sowie Vereinsvorständen, die Steuerung und Führung des Fachbereichs II mit den Fachdiensten 23 Wirtschaft und Wohnen, 30/50 Bürgerservice, Ordnung und Soziale Leistungen, 40 Bildung, Sport und Kultur sowie 51 Jugendamt. Zusätzlich vertritt Elmar Leuermann die Verwaltung in den politischen Gremien und ist Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters.

Als Fachdienstleitung im Fachdienst 23 verantwortet er die Entwicklung der Großflächen, wodurch Elmar Leuermann den Standort Emsdetten als Wohn- und Gewerbestandort maßgeblich mitgestaltet. Auch die Wirtschaftsförderung gehört zu seinen Aufgaben – hier hat er zahlreiche Unternehmensansiedlungen in Emsdetten begleitet und die positive Entwicklung des Wirtschaftsstandorts geprägt.

Besondere Aufgaben, die Elmar Leuermann bislang gemeistert hat, sind unter anderem die Krisensituationen mit Geflüchteten, Corona und dem Energiemangel, der Ausbau der Kindertagesbetreuung, wichtige Entwicklungen im Jugendamt – wie Kinderschutz und Eingliederungshilfen – sowie die Weiterentwicklung des Schulstandortes durch den Rechtsanspruch auf OGS und Sportstätten.

Bürgermeister Oliver Kellner bezeichnet den Jubilar scherzhaft als das „Wikipedia des Rathauses“.

25-jähriges Dienstjubiläum bei der Stadt Emsdetten

Noch viel zu jung für ein 40-jähriges Jubiläum, aber ebenfalls auf Kurs dahin ist Nicole Böhle. Sie wurde 2001 als Gruppenleitung im Kinderhaus Astrid Lindgren der Stadt Emsdetten eingestellt und hat sich stets weitergebildet – so absolvierte sie erst kürzlich die Zertifikatsausbildung zur Fachkraft für Inklusion.

Als Bezugsfachkraft ist sie eine feste Bindungsperson für die Kinder und hat auch mit herausfordernden Kindern eine gute Kommunikation gefunden. Zudem begleitet sie die Auszubildenden im Kinderhaus als Praxisanleiterin. Zusätzlich ist Nicole Böhle das Bindeglied zum Baubetriebshof bei der Gestaltung der Natur-Spielräume auf dem Kita-Gelände und begleitet Eltern an Gartentagen und bei Naturprojekten als Mitglied in der kita-eigenen Garten-AG.

Da Nicole Böhle sehr kreativ ist, hat sie neben anderen Kunstprojekten im Jahr 2024 das KuKita-Projekt des LWL mit einer Ausstellung im Rathaus organisiert und begleitet. Daraus hat sich eine Kooperation mit der Galerie Münsterland entwickelt, durch die kita-eigene Projekte zu den jeweiligen Ausstellungen entstehen. Diese werden dann in dem von Nicole Böhle zum Atelier umgestalteten Raum „Schatzkammer“ im Kinderhaus gezeigt.

Dennis Brock wurde im Jahr 2004 nach erfolgreich abgeschlossener dreijähriger Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten bei der Stadt Emsdetten übernommen und zunächst im Steueramt sowie im Personalamt eingesetzt. Nach Beendigung seines dualen Studiums zum Diplom-Verwaltungswirt erfolgte 2009 die Umsetzung als Sachbearbeiter ins Jobcenter. 2015 wechselte Dennis Brock ins Team Öffentliche Ordnung und 2018 in den Aufgabenbereich Beitragswesen im Fachdienst 66, für den er zunächst den Fernlehrgang „Erschließungs- und Straßenbaubeitragsrecht“ erfolgreich abgeschlossen hatte. Außerdem unterstützte Denis Brock jahrelang als Ausbildungsbeauftragter bei der Stadt Emsdetten. Nebenberuflich ist er als Prüfer und Dozent am Studieninstitut Westfalen-Lippe tätig.

Zu den Hauptaufgaben von Dennis Brock im Team 663 gehören die Prüfung, Ermittlung und Abrechnung von Erschließungs- und Straßenbaubeiträgen, die Festsetzung von Kanalanschlussarbeiten sowie die Begleitung von Rechtsstreitverfahren.

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