Ein Tag im Praktikum

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Norma (13), Schülerin der Städtischen Realschule in Steinfurt verbrachte einen ihrer Berufsfelderkundungstage bei AllesDetten. Sie berichtet ihre Eindrücke und Erlebnisse aus den letzten Wochen und Monaten mit Corona:

Im Laufe der vergangenen Monate hat unser Schulalltag sich immer wieder verändert. Vor drei Monaten mussten wir nur zwei mal in der Woche einen Schnelltest in unserer Schule machen. Jetzt müssen wir uns drei mal in der Woche testen. Zusätzlich mussten wir unseren Impfstatus bei unserer Klassenlehrerin angeben. Wir haben überall in geschlossenen Räumen in der Schule Maskenpflicht, dabei wird uns empfohlen eine FFP2 Maske zu tragen. Der Kiosk war bis vor zwei Wochen noch draußen aufgebaut, da das Risiko sich in einem geschlossenem Raum anzustecken zu hoch war. Ab vergangener Woche darf der Kiosk wieder in einem geschlossenem Raum geführt werden, allerdings darf nur draußen gegessen und getrunken werden. Das gilt auch für die Klassenräume. Zum trinken im Unterricht muss man vor die Tür gehen. Wenn man während einer Unterrichtsstunde auf die Toilette möchte, muss man sich in eine Liste eintragen. So können Kontaktpersonen festgestellt werden. Über Waschbecken oder an Türen wird darauf hingewiesen Abstand zu halten und sich regelmäßig die Hände zu waschen. Trotz der Corona Regeln gibt es immer wieder Schüler die anfangen sich nicht mehr an die Regeln zu halten und mit den Lehrkräften darüber diskutieren warum sie noch eine Maske tragen sollen. Es ist normal geworden, dass die Hälfte der Lehrer wegen Corona ausfällt. Auch in meiner Klasse fehlen ständig Schüler. Diese bekommen ihre Hausaufgaben über Iserv, eine Website für Homeschooling. Klassenfahrten oder Ausflüge sind immer noch nicht machbar. Zuhause zu lernen ist nicht das gleiche wie in der Schule. In der Schule kann eine Lehrkraft den Stoff viel besser erklären als über eine E-mail. Schule macht so nicht wirklich Spaß. Viele geplante Aktionen wurden wegen Corona abgesagt und ständig sind irgendwelche Freunde von mir krank. Jetzt bemerkt man erst wie viel Stoff einem fehlt, aus der Zeit als wir alle sehr lange Zuhause unterrichtet wurden.

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