Die aktuelle Situation der Anmeldungen für die Grundschulen für das nächste Schuljahr waren gestern Thema im Ausschuss für Schule und Bildung. Demnach werden im kommenden Schuljahr in Emsdetten 13 Eingangsklassen eingerichtet: drei Klassen in der Wilhelm- und Josefschule, zwei Klassen in Hollingen, Johannes- und Kardinal-von-Galen-Schule und eine Klasse in Sinningen in der Emanuel-von-Ketteler-Schule.
Letztlich stimmte der Ausschuss mehrheitlich der Beschlussvorlage zu und lehnte damit die Anträge der Schule Hollingen und der Emanuel-von-Ketteler-Schule auf Bildung zusätzlicher Eingangsklassen ab. Da die Beschlussvorlage aber erst sehr kurzfristig vorgelegen und einige Fraktionen noch keine Gelegenheit zur internen Beratung hatten, kann es im Haupt-, Finanz- und Steuerungsausschuss (HFS) und im Rat möglicherweise noch zu einem anderen Abstimmungsverhalten kommen.
Letztlich stehen hier pädagogisch sinnvolle Maßnahmen, tatsächlich umsetzbaren und politisch zu verantwortenden Möglichkeiten gegenüber.
So sinnvoll eine wohnortnahe Beschulung der Kinder ist, man kann nicht eine Schule für einen Jahrgang erweitern und eine solche Erweiterung wird im folgenden Jahr dann in einem anderen Bezirk nötig, während anderswo wieder Kapazitäten ungenutzt sind.
Auch wurde der Wunsch geäußert, die neuen Eingangsklassen kleiner zu gestalten. Nach dann zwei Jahren Corona mit entsprechenden Ausfällen in den Kindergärten und Kitas (mangelnde Vorbereitung auf die Schulzeit) sei möglicherweise mit mehr Problemfällen zu rechnen.
Die das Schulwesen in Emsdetten betreffenden Positionen im Haushaltsplanentwurf 2022 wurden allesamt durch den Ausschuss für Schule und Bildung genehmigt.
Die abschließenden Beratungen und Entscheidungen fallen im HFS sowie im Rat in deren nächsten Sitzungen.




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