BM-Kandidaten blicken aus dem Jahr 2025 zurück

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(Fotos: Manfred Schwegmann)

„Wir befinden uns im Jahre 2025, Sie sind jetzt seit fünf Jahren im Amt, erster Bürger der Stadt Emsdetten.“ Das war die Vorgabe für die Berwerber/in bei der Veranstaltung des Vereins „Emsdetten.Einfach.Machen“ in Zusammenarbeit mit dem Service Center Wirtschaft im Emsdettener Rathaus. Wir werden an dieser Stelle (unkommentiert) die Statements der Kandidierenden in Auszügen wiedergeben.

Stefan Ahmann geht zunächst auf die aktuell vorgelegten guten Zahlen für 2019 ein „Wenn es der Wirtschaft gut geht, geht es auch der Stadt gut.“ Bis 2025 will er die Gewerbegebiete weiter entwickelt haben, bestehende Firmen konnten sich erweitern, die Gewerbesteuereinnahmen sind auf über 30 Mio € gestiegen. Schilgen C und die Flächen an der Taubenstraße werden für bezahlbare Kleinwohnungen genutzt. Baulücken werden zu Gunsten junger Familien geschlossen. Das KiTa-Angebot wird entsprechend erweitert. Emsdetten ist zum sechsten Mal Preisträger des European Energy Award in Gold. Der TVE spielt in einer neuen Halle und die Westumgehung wird im nächsten Jahr (2026) für den Verkehr freigegeben, während die Mühlenstraße vorrangig dem Radverkehr gehören soll.

Oliver Kellner baut darauf, dass die Verwaltung unter seiner Regie ideenreicher und mutiger geworden ist, setzt auf eine wieder erstarkte Wirtschaft, gute, qualifizierte Mitarbeiter können angeworben werden. Wirtschaft und Umwelt ergänzen sich sinnvoll, die Chance, Fördermittel abzugreifen wird verstärkt genutzt, smart-city wird mehr und mehr verwirklicht. Emsdetten entwickelt sich zu einem beliebten Standort für Produktion und Dienstleistung. Es wird Car-Sharing-Angebote geben. Die Politik wird insgesamt transparenter, in vielen Punkten soll es eine echte Bürgerbeteiligung geben.

Dr. Thomas Kock Ist glücklich, dass ein zweiter Shutdown vermieden werden konnte, Emsdetten hat die Corona-Pandemie aufgrund des gesunden Branchenmixes gut überstanden. Steuererhöhungen hat es keine gegeben. Das Kombi-Bad ist ein großer Erfolg, weit über die Grenzen Emsdettens bekannt und beliebt. Die Blumenstraße ist zur Einbahnstraße geworden, Emsdetten insgesamt eine Fahrradstadt. Nach vielen juristischen Auseinandersetzungen wird die Westumgehung freigegeben.

Ulrich Ortmeier legt zunächst einmal Wert darauf, dass er parteiloser Bürgermeister ist. Das macht ihn unabhängig und nicht an Ideologien einer Partei gebunden. Dadurch ist eine ausschließlich sachbezogene Politik möglich. Er hat in diesen fünf Jahren offen das Gespräch mit allen Vertretern gesucht, Kommunalpolitik macht nun auch wieder Spaß, weil ergebnisorientiert. Dass Emsdetten die Corona-Pandemie (globaler Einflussfaktor) so gut überstanden hat, liegt an der starken Wirtschaft.

Kathrin Vogler ist stolz darauf, dass nach Corona Insolvenzen und somit auch Entlassungen vermieden werden konnten. Bundesweit sind mit einem Rettungsschirm 2021 vornehmlich kleine und mittlere Unternehmen gestützt worden. Für Emsdetten ist eine Wohnungsbaugesellschaft sowie eine Dienstleistungsgesellschaft gegründet worden. Die Zusammenarbeit mit umliegenden Hochschulen wurde intensiviert. Bestehende Städtepartnerschaften werden genutzt (neue angestrebt) um hier einen Austausch stattfinden zu lassen, bei dem beispielsweise junge Leute jeweils für ein Jahr in Chojnice oder Hengelo arbeiten können bzw. Bürger aus den Partnerstädten dann auch in Emsdetten.

wird fortgesetzt…..

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