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Montag, September 28, 2026
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Der TVE knickt am Ende ein

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(Foto: Schwegmann)

Sie waren bemüht, keine Frage, – aber irgendwie war da Sand im Getriebe des TV Emsdetten. Die Zahl der technischen Fehler auf Emsdettener Seite war einfach zu groß. Hinzu kam ein überragender Mark Ferjan im Tor des VfL Lübeck-Schwartau. Ferjan hatte von 2017 bis 2019 hier in der EMS-Halle für den TV Emsdetten zwischen den Pfosten gespielt. Mit Ole Schramm war ein zweiter ehemaliger Emsdettener (2022/23) für die Mannschaft aus Norddeutschland auf der Platte. Das Spiel gestern am späten Nachmittag in der mit 2.079 Zuschauern nicht ganz ausverkauften EMS-Halle ging mit 29:33 (13:14) nicht ganz unverdient verloren. Emsdetten bleibt jedoch mit jetzt 4:6 Punkten auf Tabellenplatz neun stehen.

Dabei hatten sie anfangs ganz gut mitgehalten, es gelang auch immer wieder, in Führung zu gehen, man konnte sich aber nie wirklich absetzen. Als Marcel Timm sich dann in der 51. Minute beim Stand von 22:24 den roten Karton für eine unnötig Aktion ansehen musste und direkt im Regieraum verschwand war der Anfang vom Ende eingeläutet. Gorpishin verletzt, Timm rot, damit fehlt der Emsdettener Abwehr ein funktionierender Innenblock. Die Herzblut-Handballer aus dem Münsterland in den beiden Folgeminuten in Unterzahl. Lennart Lingener nimmt daraufhin den Torwart zu Gunsten eines sechsten Feldspielers von der Platte. Budelmann erkämpft den 23:24 Anschlusstreffer. Die Gäste erkennen das noch leere Tor, machen schnelle Mitte und schneller als die Anzeigetafel umspringen kann ist der Ball im Tor – 23:25. Und dieses Szenario wiederholt sich, nur diesmal ist Jaris Tobeler für Emsdetten erfolgreich, erzielt das 24:25. Schnelle Mitte, leeres Tor, Lübeck-Schwartau stellt den alten Vorsprung wieder her – 24:26. Budelmann gelingt mit einem sehr schönen Heber ein letztes mal der Anschlusstreffer zum 25:26. – Dann vier Tore in Folge für die Gäste und es steht 26:30. Lingener ordnet die offene Deckung an, trotzdem können die Gäste zum 26:31 einnetzen. Noch vier Minuten, – trotz aller verzweifelter Versuche, der Drops war gelutscht. Das Team des VfL Lübeck Schwartau, die doch mit einigem Respekt angereist waren, sowie die etwa 30 bis 40 mitgereisten Fans in blau-weiß gaben ihrer überschwenglichen Freude freien Lauf und das Emsdettener Publikum musste mit gesenkten Häuptern zur Kenntnis nehmen: heute war einfach nicht mehr drin.

Yannick Terhaer war mit sieben Treffern einmal mehr Emsdettens erfolgreichster Schütze, wurde vom Publikum zum Spieler des Tages gewählt. Vier seiner Tore erzielte er per Siebenmeter, beim fünften Strafwurf scheiterte er an Mark Ferjan. Der dann nächste Siebenmeter, der Emsdetten zugesprochen wurde, konnte von Eric Damböck nicht verwandelt erden.

Für den TVE haben die Tore erzielt: Yannick Terhaer (7), Marcel Timm (3), Bjarne Budelmann (3), Niclas Heitkamp (5), Florian Träger (4), Fynn Hasenkamp (1), Robin Jansen (3), Jaris Tobeler (1), Eric Damböck (2)

Die wohl am weitesten angereisten Zuschauer kamen aus Chojnice, der polnischen Partnerstadt von Emsdetten. Eine Delegation um Stadtdirektor Robert Waljonis war für einige Tage Gast in Emsdetten.

Das nächste Spiel ist sann am Samstag, 03. Oktober 2026, beim TV Großwallstadt. Der Fan-Club „TVE-Crocodiles“ setzt hierfür einen Fanbus ein, aktuell gibt es noch freie Plätze. AllesDetten wird auch mit dem MDG-LiveTicker vom Spiel berichten.

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