HIKAF bringt weiteren Hilfstransport auf den Weg

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(Foto: privat)

Ein weiterer wichtiger Hilfstransport für die Demokratische Republik Kongo ist auf dem Weg nach Afrika. Der Emsdettener Verein HIKAF e.V. (Hilfe für Kinder aus armen Familien) hat gemeinsam mit dem Verein Mission Kongo aus Münster in dieser Woche einen großen Transporter, gefüllt mit dringend benötigten Hilfsgütern auf den Weg gebracht.

Vertreten durch den Vereinsgründer Abbé Hippolyte Badika und Boris Sander organisierte HIKAF die Verladung zahlreicher medizinischer Hilfsmittel für das Saint-Luc-Krankenhaus in Kisantu. Die Stadt liegt rund 120 Kilometer beziehungsweise etwa drei Autostunden von der Hauptstadt Kinshasa entfernt. Zu den gespendeten Gütern gehören unter anderem Bandagen, Infusionsständer, Prothesen, Gehhilfen, Rollatoren sowie weitere medizinische Ausstattungsgegenstände, die vor Ort dringend benötigt werden.

Darüber hinaus wurden zahlreiche Sachspenden für die Mater-Vitae-Schule in Kinshasa verschifft. Dazu zählen ein Trampolin, Nähmaschinen, Besteck sowie viele Materialien für den Schul- und Ausbildungsbetrieb.

Möglich wurde der Transport erneut durch die bewährte Zusammenarbeit zwischen HIKAF e.V. aus Emsdetten und Mission Kongo aus Münster. Der Münsteraner Verein, vertreten durch Jürgen Daldrup, stellte insbesondere über seine langjährigen Kontakte einen großen Teil der medizinischen Geräte zur Verfügung und unterstützte die Logistik der Hilfsaktion.

Die Hilfsgüter wurden am 2. Juni im Hafen von Antwerpen verladen und befinden sich nun auf dem Seeweg nach Afrika. Die Ankunft in Kinshasa und Kisantu wird für Mitte Juli erwartet.

Die Aktion entspricht dem langjährigen Engagement von HIKAF e.V., der sich seit vielen Jahren für die Förderung von Bildung, Gesundheit und der sozialen Entwicklung von Kindern und Familien in der Demokratischen Republik Kongo einsetzt. Dabei unterstützt und betreibt der Verein insbesondere Schulen, Ausbildungsprojekte und soziale Einrichtungen und leistet Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort.

(Foto: privat)

 

Abbé Hippolyte Badika, Boris Sander und Jürgen Daldrup bedanken sich im Namen beider Vereine herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern, die diese Hilfsaktion ermöglicht haben. „Jede einzelne Spende trägt dazu bei, die Lebensbedingungen von Menschen im Kongo nachhaltig zu verbessern. Ohne die große Unterstützung aus der Region wären solche Projekte nicht möglich“, betonen die Verantwortlichen.

Mit dem aktuellen Transport setzen HIKAF e.V. und Mission Kongo ihre langjährige Partnerschaft fort und leisten erneut einen konkreten Beitrag zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und Bildungschancen in der Demokratischen Republik Kongo.

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