Kreis Steinfurt verkauft fünf beschlagnahmte Mischlingswelpen

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(Foto: Kreis Steinfurt)

Der Kreis Steinfurt sucht ein neues Zuhause für fünf Bichon-Frisé-Mix-Welpen. Die Tiere wurden wegen fehlender Tollwut-Impfung illegal aus Rumänien nach Deutschland eingeführt, von den Behörden beschlagnahmt und in einer Quarantänestation untergebracht. Die Quarantäne endet am 19./20. August.

Die Tollwutimpfung wurde nachgeholt. Die Welpen sind gechipt und tierärztlich behandelt worden. Ein EU-Heimtierausweis wurde ausgestellt. Krankheiten sind nicht bekannt, die Beschlagnahme erfolgte ausschließlich wegen fehlender Tollwut-Impfungen. Eine Gewähr kann jedoch nicht gegeben werden.

Der Kreis Steinfurt verkauft die Hunde zu einem Preis von 450 Euro pro Tier. Damit werden die derzeitigen Unterbringungs- und Tierarztkosten zu einem Teil gedeckt. Zunächst hatte der Kreis die Tiere im Rahmen einer öffentlichen Versteigerung angeboten, die gesetzlich vorgesehen ist. Hierauf äußerten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger insbesondere in den sozialen Medien ihre Bedenken, ob dieses Vorgehen vertretbar ist. Diese Gefühle nimmt der Kreis Steinfurt ernst und entschied, die Hunde nun zu verkaufen. Eines ist in beiden Verfahren gewährleistet: Die Veterinäre des Kreises prüfen genau, ob die neuen Halter den Hunden ein gutes Zuhause bieten können.

Leider können die Welpen nicht besichtigt werden, weil sie aufgrund der notwendigen Quarantäne isoliert bleiben müssen.

Wer Interesse an einem der Welpen hat, meldet sich bis zum 15. August per Mail beim Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Kreises unter tiere@kreis-steinfurt.de.

1 Kommentar

  1. Hallo,
    Wir, Familie mit Kind 9 Jahre interessieren uns für den kleinen Welpen. Wo genau müssen wir uns dafür vorstellen?

    Vielen Dank
    Mit freundlichen Grüßen
    Familie Klingebiel

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