„Wer Stroetmann sagt, muss auch EMS-Halle sagen!“ Lukas Furth zu Gast in der Fraktion Die Grünen

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(Foto: Schwegmann)

Schon bei den Etatberatungen am vergangenen Wochenende hatte sich die Fraktion Bündnis90/Die Grünen klar zum soziokulturellen Zentrum rund um Stroetmanns Fabrik positioniert. Im Nachgang dazu begrüßten sie nun Lukas Furth als Gast in ihrer Fraktionssitzung am gestrigen Mittwoch.

Grundlage für den Austausch war die von Lukas Furth an alle Fraktionen im Rat gesandte Stellungnahme  zu den aktuellen Diskussionen rund um die Machbarkeitsstudie Sportstätten und das damit verbundene Weiterdenken im Hinblick auf das soziokulturelle Zentrum in Emsdetten.

Lukas Furth berichtete von Gesprächen, die er im Laufe der letzten Zeit geführt hatte und die den Eindruck hinterließen, dass die gesamte Diskussion in die falsche Richtung laufen würde. Frei nach dem Motto „Tun wir mal so, als wenn es Stroetmanns gar nicht gibt.“ Da aber die Renovierungsarbeiten an Stroetmanns Fabrik bereits begonnen haben, stellen sich solche Fragen zum jetzigen Zeitpunkt gar nicht mehr.

Die Gesprächsrunde war sich einig, dass die Dynamik, die diese Angelegenheit genommen hat, nicht gut für das Gesamtkonzept sei. Betont wurde nochmals, dass ja keine „Luftschlösser“ gebaut würden, sondern mit klaren Fakten gearbeitet wurde. Auch wurde der TVE von Seiten Stroetmanns Fabrik immer mitgedacht unter anderem auch, um Synergien zu finden. Allerdings würden diese nicht entstehen, wenn eine Großsporthalle am Randgebiet entstehen würde, die für weitere Großveranstaltungen mitgenutzt werden sollte. Allein der Aufwand für An- und Abtransport, Auf- und Abbau ständen dann in keiner Relation mehr und macht schlussendlich keinen Sinn. Es wäre wichtig, hier systematisch zu planen und sukzessive die nächsten Schritte einzuleiten, um dieses soziokulturelle Zentrum zu erhalten.

Fraktionsvorsitzender Josef Berkemeyer betonte nochmals: „Wir stehen zu Stroetmanns Fabrik und zur Ems-Halle und werden auch weiterhin beharrlich das Thema hochhalten“.

Das Resümee des Abends kann mit den Worten von Lukas Furth zusammengefasst werden: „Wer Stroetmanns sagt, muss auch Ems-Halle sagen!“

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