Wachsende Herausforderungen in der Jugendhilfe gemeinsam bewältigen Inhouse-Workshop für erfolgreiche Ausschussarbeit in der neuen Wahlperiode

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(Foto: Kreis Steinfurt)

Rechtliche Grundlagen, Aufgaben, die Rolle des Jugendhilfeausschusses sowie Herausforderungen in der Kinder- und Jugendhilfe standen im Mittelpunkt eines Inhouse-Workshops des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) im Steinfurter Kreishaus. Die neue Kreisjugenddezernentin Roswitha Reckels, Kreisjugendamtsleiter Mike Hüsing und Thomas Fink vom Landesjugendamt hatten die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses zum Austausch eingeladen. Auch Landrat Dr. Martin Sommer nahm daran teil und unterstrich damit die Bedeutung der Jugendhilfe für den Kreis Steinfurt.

Der LWL-Fachberater Thomas Fink wies auf die besondere Stellung des Jugendhilfeausschusses als Teil des Jugendamtes hin. Er erläuterte den rechtlichen Rahmen und die Pflichten des Gremiums sowie seine zentralen Funktionen. Mike Hüsing und die Sachgebietsleitungen stellten im Anschluss die Struktur, die Aufgaben und die Angebote des Jugendamtes vor und informierten über die aktuellen Entwicklungen im Kreisjugendamtsbezirk. Hüsing thematisierte unter anderem die Kosten- und Fallzahlenentwicklung, die Fachkräftegewinnung sowie die geplanten Aufwendungen in Höhe von 272,59 Millionen Euro für das Jahr 2026.

Der Inhouse-Workshop für die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses hat erstmals in Steinfurt stattgefunden und diente einer intensiveren Orientierung als die sonst übliche Informationsvorlage, sagt Hüsing: „Bei den fortlaufenden Entwicklungen ist es wichtig, dass der Jugendhilfeausschuss gut vorbereitet in die nächsten fünf Jahre geht und über seine Gestaltungsmöglichkeiten weiß. Um die Entwicklung junger Menschen zu fördern und Familien verlässliche Unterstützung anzubieten, können die Ausschussmitglieder mit ihren Entscheidungen die Jugendhilfe nicht nur aktiv gestalten, sondern auch zukunftsfest aufstellen.“

Die Ausschussmitglieder hatten neben den Impulsen und dem Austausch die Möglichkeit Fragen zu klären, um ein gemeinsames Verständnis für die anstehenden Aufgaben in der bevorstehenden Wahlperiode zu entwickeln. Abschließend machte Fink auf die Herausforderungen in der Jugendhilfe aufmerksam wie Fachkräftemangel, demografische Entwicklung, Inklusion und anstehende Reformen.

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