Vielleicht erinnert sich der ein oder andere ja daran, im September 2024 berichteten wir darüber, wie einer unserer Mitarbeiter eine Textnachricht bekam (H I E R). Wir haben das seinerzeit in der Redaktion besprochen und sind zum Schein darauf eingegangen. Für uns war sofort klar, es handelt sich um den „Enkeltrick“.
Nach eigentlich ganz nettem Schriftwechsel kam dann die Bitte, einen Betrag von knapp 2.000 € zu überweisen. Auch das Spielchen haben wir lange mitgemacht, zur tatsächlichen Zahlung ist es jedoch nicht gekommen. Unser Gesprächspartner wollte ein Foto von der getätigten Überweisung als Beleg, stattdessen haben wir ihm ein Foto vom derzeitigen Standort geschickt, das war die Polizeiwache in Emsdetten.
Sofort war die nette Unterhaltung beendet. Unser Mitarbeiter hat bei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Gestern ist ist Schreiben eingegangen, das Ermittlungsverfahren ist eingestellt, ein Tatverdächtiger sei nicht zu ermitteln gewesen. Man habe zwar den Kontoinhaber ausfindig gemacht, auf dessen Konto die Zahlung erfolgen soll. Hierbei scheint es sich nur um eine Art Mittelsmann zu handeln, der die Zahlung annehmen und weiterleiten sollte. Gegen ihn wird nun ein Verfahren wegen des Verdachts der Geldwäsche eingeleitet.
Unser dringender Hinweis: Seid vorsichtig bei derart dubiosen Textnachrichten und Aufforderungen, irgendwelche Zahlungen zu leisten!




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