Noch haben die Handballer des TV Emsdetten Pause. Die Zeit mit der Familie und die Ruhe werden die Spieler brauchen, denn die Hinrunde war für alle Beteiligten sicherlich sehr intensiv. Nicht nur mussten Abgänge verkraftet und Neuzugänge auf der Platte integriert werden. Auch auf der Bank saß mit Trainer Lennart Lingener ein neues Gesicht. Der ist mit 31 Jahren nicht nur erfrischend jung. Der Niedersachse brachte neue Spielideen und extrem schnelles Spiel auf die Platte. Das Ziel: Die Anzahl der Angriffe nach oben schrauben.
Und das ging bisher voll auf. Nicht nur die Anzahl der Angriffe hat sich erhöht. Auch die eigene Torausbeute wurde als Folge der vielen Torchancen in die Höhe geschraubt. Ganze fünf Spiele gab es in der Hinrunde, in denen der TV Emsdetten seinen Gegnern 40 Tore oder mehr einschenkte. Noch viel beeindruckender: Der TVE hat in allen 16 Partien 30 Tore oder mehr geworfen. Die Bilanz kann sich sehen lassen!
Auch in der Defensive packen die Dettener beherzt zu. Unsere starken Torhüter runden das gute Gesamtpaket ab.

Zu diesem starken Gesamtpaket tragen auch die Neuzugänge bei: Tim Stefan ist auf der linken Rückraumposition ein wichtiger Baustein geworden, ist immer Torgefährlich. Sein Kollege Rene Zobel, auf der Rückraumposition rechts zu hause, erzielt seine Tore häufig mit viel Wucht. Der gebürtige Duisburger ist neben unserem niederländischen Neuzugang Lars Kooij der wohl Auffälligste der Neuzugänge. Kooij wurde zuletzt wieder für die Niederländische Nationalmannschaft nominiert. Seine guten Leistungen in Emsdetten sind auch im Nachbarland registriert worden.
Nicht ganz so auffällig, aber nicht weniger wichtig, ist Torhüter Robin Maroldt. Nach der Rückenverletzung von Oliver Krechel hatte der TV mit Ante Vukas nur noch einen Torhüter im Kader. Maroldt trainierte in der Vorbereitung mit und überzeugte Trainer und Verantwortliche, dass er der richtige Mann ist um die Lücke zu schließen. Maroldt war eine hervorragende Vertretung für Krechel und kam auch noch nach dessen Rückkehr auf Spielminuten im TVE-Kasten. Oliver Krechel konnte sich in aller Ruhe darauf konzentrieren, seine Spitzenform wieder zu finden.

Nicht nur Oliver Krechel musste sich nach einer Verletzung wieder an die Mannschaft heran kämpfen. Auch einer unserer Publikumslieblinge, Kreisläufer Marius Kluwe, musste wegen einer Schulterverletzung den Start in die Saison verschieben. Ärgerlich, denn so konnte Kluwe unter dem neuen Trainer nicht von Beginn an die neuen Spielzüge und Laufwege lernen. Nach seiner Genesung kam der Osnabrücker dann so langsam in Fahrt, erhielt zuletzt von seinem Trainer die Gelegenheit Spielminuten zu sammeln. Das Vertrauen zahlte er zurück und wird sich sicherlich im Training weiter anbieten.
(Fortsetzung folgt)




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