Traditionelles Doko-Turnier der Vereinigten findet neuen Sieger

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(Foto: privat)

So wirklich punktgenau, seit wann dieses Turnier bereits stattfindet, konnte es gestern niemand sagen. Sicher aber ist, dass sich bereits Anfang der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts die Vorstände Schützengesellschaften am Gründonnerstag zum Doppelkopf getroffen haben. Diese Tradition hat man beibehalten. Ausrichter ist in jedem Jahr ein anderer Verein. Stets gleich ist der faire Wettbewerb und der Wunsch, sich auch mal außerhalb der Schützenfeste, Jubiläen und Versammlungen zu treffen.

Oliver Aupke, 1. Vorsitzender der Westumer Schützengesellschaft, welche in diesem Jahr ins Vereinsheim an der Schüttenrode eingeladen hatte, begrüßte 56 Schützenbrüder und -schwestern, kurzer Input zum Regelwerk und dann ging es auch schon los. Die Karten wurden gemischt, sehr schnell stellte sich heraus, wer mit welchem Partner spielte oder ob sich doch ein „stiller Solo“ herauskristallisierte. Am Ende wurde gezählt, genau darauf geachtet, dass auch ja kein „Doppelkopf“, „Fuchs am Pin“ oder „Charly am End“ vergessen wurde. Nach zwölf Spielen am Tisch wurden die Tische neu ausgelost, das gleiche Prozedere wurde mit jeweils wechselnder Besetzung in mehreren Runden an den 14 Tischen durchgezogen. Wer also in der ersten Runde häufiger mal ein schlechtes Blatt und somit nur mäßig Punkte hatte, der konnte in den weiteren Runden beispielsweise durch einen gewonnenen Solo eine Menge wieder gutmachen.

Sieger in der Einzelwertung wurde Manfred Teupe von den Hagelisten mit 60 Punkten. Ihm folgte mit 58 Punkten Alfred Overbeck von der Westumer Einigkeit. Franz Heckmann von den Westumern fand sich mit 49 Punkten auf dem dritten Platz wieder.

Den Pokal in der Mannschaftswertung überreichte Oliver Aupke an die Hagelisten (96 Punkte. Hier fanden sich die Westumer (86 Punkte) und Westumer Einigkeit (62 Punkte) auf den weiteren Plätzen des Siegertreppchens wieder.

 

 

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