Gestern stand der Bürgerantrag auf rauchfreie Sportstätten im Jugendhilfeausschuss (JHA) auf der Tagesordnung (wir berichteten bereits H I E R). Die geplante weitere Beratungsreihenfolge lautete: heute (20.01.2026) im Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeit, danach in den Haupt, Finanz- und Steuerungsausschuss (HFSA) und abschließend in den Rat.
Elmar Leuermann, 1. Beigeordneter der Stadt Emsdetten erläuterte, dass über das Ziel dieses Antrags sicherlich fraktionsübergreifend Einigkeit herrsche, es stelle sich jedoch die Frage der Umsetzung: „Verbote, die nicht kontrolliert werden sind am Ende keine Verbote. Weder die Stadt noch die Vereine können das kontrollieren, können nicht immer und überall Ordnungspersonal abstellen.“ Innerhalb städtischer Gebäude und somit auch in den Sporthallen, gilt bereits absolutes Rauchverbot. Es geht also um den Außenbereich der Gebäude und Sportstätten in Form von Außenanlagen, – also Fußballfelder in den drei Stadien. „Hier kann man nur im Sinne von Bewußtseinsarbeit tätig werden.“, so Leuermann.
Heidi Winter-Gerresheim (Die Grünen) und Helmi Dünow (Die Linke) brachten dann eine neue Variante ins Spiel, bei der im Außenbereich nur in abgegrenzten Zonen geraucht werden darf, die nicht von Nichtrauchenden zwangsweise passiert werden müssen, – oder anders formuliert: da, wo es keine Ausweichmöglichkeiten gibt, darf nicht geraucht werden. Das betrifft insbesondere Eingangs-/Kassenbereiche oder vor Imbiss- und Getränkeständen. Kathrin Magnus, Fachdienstleiterin für Kultur, Schule und Sport, machte darauf aufmerksam, dass das auch nur beispielsweise für die EMS-Halle gelten könne, die meisten anderen Hallen seien ja unmittelbar mit Schulen verbunden, in deren Umfeld ja auch bereits jetzt Rauchverbot gilt.
Im weiten Rund eines Stadions, auf den Zuschauertribünen oder am Spielfeldrand soll an das Verantwortungsbewußtsein der Raucher appelliert werden, ausreichend Abstand zu Nichtrauchenden zu halten.
Ein entsprechender gemeinsamer Antrag auf Erweiterung der Beschlussvorlage soll noch formuliert werden.
„Das“, so Michelle Schwaf (CDU), „müssten wir aber erst in unserer Fraktion besprechen.“ Elmar Leuermann machte dann den Vorschlag, den Punkt in den jetzt noch folgenden Sitzungen (siehe oben) von der Tagesordnung zu nehmen und in der nächsten Sitzungsfolge mit dem dann vorliegenden erweiterten Antrag zu behandeln. Zustimmung bei allen Ausschussmitgliedern.




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