Zum mittlerweile vierten Mal seit 2023 trafen sich jetzt der Türkische und der Albanische Verein der Emsdettener Moscheen zum gemeinsamen Fastenbrechen zu Beginn des Ramadan.

Hatte diese Tradition in 2023 und 2024 noch auf dem Marktplatz hinter dem Rathaus stattgefunden, 2025 dann erstmals im Bürgersaal von Stroetmanns Fabrik, war man auch heuer wieder auf den Bürgersaal ausgewichen, begründet damit, dass auch in diesem Jahr der Ramadan früh im Jahreskalender stattfindet und der Bürgersaal und Lichthof logistisch ganz einfach viel mehr Möglichkeiten bietet.
Elvir Jellaj, der Vorsitzende der albanischen Moschee, begrüßte die zahlreichen anwesenden Brüder und Schwestern im Islam, wie auch die Gäste anderer Religionen, die zu diesem Hochfest eingeladen waren.
„Was uns verbindet ist stärker als das, was uns trennt!“, so Jellaj, „Wir alle wollen Frieden und Respekt. Vorurteile entstehen aus der Distanz, Vertrauen wurzelt in der Nähe.“
Bürgermeister Oliver Kellner überbrachte Grußworte der Stadt Emsdetten aber auch von ihm persönlich. Er lobte die stets gute Zusammenarbeit nicht nur beim Emsdettener September.
Der Fastenmonat Ramadan und die Fastenzeit der Christen finden in diesem Jahr fast zeitgleich statt.
Die Frauen der türkischen Moschee hatten in diesem Jahr das Essen zubereitet, welches mit Sonnenuntergang um 18:18 Uhr eingenommen werden durfte. Eingeleitet wurde das gemeinsame Fastenbrechen durch Bittgesänge des Imam, der dann etwa eine Stunde später den offiziellen Teil der Veranstaltung durch Bittgesänge beendete.










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