Feuerwehrkräfte aus Mettingen/Recke und Ochtrup sind am frühen Montagabend (5. Januar 2026) zur Unterstützung nach Berlin aufgebrochen. Sie sind Teil der vom Land Nordrhein-Westfalen zugesagten Hilfe nach dem großflächigen Stromausfall in der Bundeshauptstadt. Die 13 Einsatzkräfte sind mit zwei mobilen Energiemodulen vor Ort, die unter anderem jeweils ein Notstromaggregat mit einer Leistung von 250 Kilovoltampere enthalten.

Kreisbrandmeister Raphael-Ralph Meier hatte den ersten Teil der Mannschaft vor der Abreise an der Raststätte Brockbachtal an der A30 verabschiedet und alles Gute für den Einsatz gewünscht. Am Morgen erhielt er die Nachricht, dass die Fahrt in die Bundeshauptstadt und die Einweisung des Einsatzes sehr gut gelaufen sind. „Unsere Feuerwehrleute sind gegen 23 Uhr im Bezirk Steglitz-Zehlendorf angekommen. Den Einsatzort hatten sie unterwegs mitgeteilt bekommen. Nach der Abstimmung mit Mitarbeitern der Stadtwerke Berlin und dem gemeinsamen Aufbau der Aggregate, konnte ab 0.45 Uhr in eine Trafostation eingespeist werden“, sagt Meier. Mit Erfolg, wie ein Feuerwehrmann ihm schrieb: „Dann ging das Licht wieder an – ein schönes Erlebnis für uns und die Anwohner!“ Die Teams sind für erstmal vier Tage vor Ort und sind in einer Kaserne untergebracht.
Das Land Nordrhein-Westfalen hat die Energiemodule beschafft und dauerhaft in Mettingen und Ochtrup stationiert. Sie sind für den Einsatz in Krisen- und Notlagen ausgelegt und enthalten neben einem Notstromaggregat auch Stromverteiler, Kabel, Heizlüfter, Beleuchtung etc. Der Einsatz aller nordrhein-westfälischen Kräfte wird zentral durch das Institut der Feuerwehr NRW in Münster koordiniert.




Herzlichen Dank an alle Beteiligten der FFW und des Katastrophenschutz, die jetzt in meiner alten Heimat im Einsatz sind und den Menschen Licht und Wärme bringen. Der Schwiegersohn meiner Lebensgefährtin ( wegen ihr und dem Rentendasein habe ich Berlin verlassen und im Landkreis Lippetal ein neues Zuhause gefunden) ist ebenfalls von der FFW Oestinghausen im Einsatz. Die Dankbarkeit der Menschen Vorort wäre nicht in Worte zu fassen. Wie gesagt: Herzlichen Dank für Ihren Einsatz
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