Heute, und damit meine ich jetzt, ist, so steht es geschrieben, „Tag der Schachtelsätze“. Schachtelsätze, so wie wir sie kennen und vereinzelt, also nicht jeder, sie lieben, sind lange, manchmal kompliziert gebaute und dadurch häufig erst beim zweiten Lesen verständliche Sätze mit untergeordneten Nebensätzen. Diese Schachtelsätze sind, das wissen wir alle, ein Herausstellungsmerkmal der Deutschen Sprache. Hier ein Beispiel:
„Der Gärtner, der den Baum, welcher im Garten, den er seit Jahren mit einer Hingabe, die seinesgleichen sucht, pflegt, steht, gestern, als die Sonne, die unerbittlich vom wolkenlosen Himmel brannte, gerade unterging, beschnitt, bemerkte erst viel zu spät, dass die Schere, die er von seinem Großvater, einem Mann von altem Schlag, geerbt hatte, stumpf war.“





Danke für Ihre Nachricht. Wir werden diese schnellst möglich bearbeiten.