Mit dem 39:30 Heimerfolg vor ausverkauftem Haus (2.200 Zuschauer) gegen die Eintracht aus Hildesheim hat der TV Emsdetten den nächsten großen Schritt gemacht.
Die Hildesheimer Eintracht hatte sich als letztes Team für die Aufstiegsrunde qualifiziert, ist in dieser Saison durch Verletzungen dazu gezwungen mit wenig Wechselmöglichkeiten auszukommen. Davon war in der ersten Halbzeit erst einmal nichts zu sehen.
Der TVE ging zwar sofort in Führung und konnte diese auf fünf Treffer ausbauen (10:5, 11. Minute), Hildesheim aber hielt voll dagegen. Mit ex-TVE-Torwart Konstantin Madert im Tor kämpften sich die Niedersachen wieder an die Emsdettener heran. Gästetrainer Daniel Deutsch nahm schon nach sieben Minuten die erste Auszeit, griff so in die gute erste Spielphase des TVE ein. Das Team von Sascha Bertow machte jetzt einige Fehler, oft fehlten nur Zentimeter zum Glück.
Mal rutschte nach einem Mißverständnis im Anspiel Tobias Reichmann der Ball durch die Hand, mal stand Dirk Holzner beim Torabschluss mit dem Fuß im Kreis: Die Dettener kamen einfach nicht mehr zum Torerfolg. Der 12:12 Ausgleich nach 20 Spielminuten war der „Hallo-wach“-Moment, den Bertows Schützlinge brauchten. Die Eintracht leistete sich vor der Pause noch Ballverluste, nutzte die Chancen auf einen engeren Spielverlauf nicht und musste noch einen fünf Tore Rückstand (18:13 für Emsdetten) zur Pause schlucken. Robin Jansen gelang mit einem Tempogegenstoß quasi mit Schlußpfiff zur Halbzeitpause der bis dahin schon 31. Treffer dieser Partie.
Nach dem Seitenwechsel kam Ante Vukas in das TVE Tor. Der war heute ein Garant dafür, dass der TVE jetzt davon zog. Ganze 12 Tore konnte Vukas in den zweiten 30 Minuten verhindern. Seine Vorderleute hatten richtig Lust aufs Tore werfen. Beste Torschützen waren auf Emsdettener Seite Rechtsaußen Yannick Terhaer mit fünf, sein Kollege auf Linksaußen Paul Kolk mit acht und der heute wieder in Angriff und Abwehr überragende Robin Jansen mit neun Treffern. „Robin ist für uns einfach ein ganz wichtiger Faktor.“ attestierte ihm sein Trainer nach der Partie. „Wir konnten dann ab Minute 45 wechseln, das gibt uns die Möglichkeit Leute wie Jakob Schwabe oder Robin Jansen zu entlasten. Die spielen einfach zu oft über 60 Minuten, wir schauen auch im Training bei den Spielern schon, dass wir die Belastung bei ihnen so weit wie möglich reduzieren.“ Die Wechselmöglichkeiten beim TV Emsdetten sind tatsächlich ein Faktor, der in den verbleibenden drei Partien noch ganz wichtig werden könnte. Ganz wichtig könnte am Ende der Aufstiegsrunde auch die Tordifferenz werden! Auf der Pressekonferenz darauf angesprochen, ließ Sascha Bertow nur ein „Darüber sprechen wir nicht“ über seine Lippen kommen. Verständlich, denn wenn sein Team die restlichen Partien gewinnt muss sie sich überhaupt nicht damit befassen.
Die Eintracht hat heute wacker gekämpft, musste sich am Ende mit 30:39 Toren geschlagen geben. Für den TVE geht es am kommenden Donnerstag zum West-Kracher nach Krefeld. Teil drei der Aufeinandertreffen zwischen der HSG Krefeld und dem TV Emsdetten steht an. Auch hier werden wir vor Ort sein und mit unserem AllesDetten-LiveTicker berichten.
Ein ausführlicher Vorbericht wird rechtzeitig an dieser Stelle zu lesen sein.









































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