Der TV Emsdetten denkt nicht daran, sich auf dem bereits feststehenden ersten Tabellenplatz auszuruhen und schlägt die Bergischen Panther verdient mit 37:27 Toren.
„Es ist eine tolle Erfahrung für mich und die Mannschaft, in so einer Halle und vor so vielen Zuschauern zu spielen. Über 2.000 Zuschauer! Das darf meine Mannschaft dann auch gern mitnehmen.“ Das war das Statement von Gästetrainer Marcel Mutz nach der Niederlage seines Teams. Und ja, das Spiel war mit 2.200 Zuschauern restlos ausverkauft. Einen großen Vorwurf angesichts der zehn Tore Niederlage wollte und konnte er seinem Team auch nicht machen.
Denn die Gäste hielten toll mit, boten dem TVE einen richtigen Kampf und lagen zu Beginn der Partie auch in Führung. Die hielt bis zur zehnten Spielminute. Anton Runarsson erzielte hier den 7:7 Ausgleich für den TVE. Angetrieben von Runarsson und mit einem langsam warm laufenden Oliver Krechel im Tor setzte sich der TV Emsdetten jetzt leicht ab. Die 21:16 Pausenführung war verdient. Eventuell um ein zwei Tore zu hoch, denn die Gäste lieferten wirklich einen tollen Kampf, zeigten sich voll motiviert und erspielten sich kreativ ihre Torchancen. Auch ein Tor per Dreher oder Heber durfte da nicht fehlen. Man merkte, dass die Truppe toll eingespielt ist und sich blind versteht.
In der zweiten Halbzeit kam der berühmte „TVE-Express“ so richtig in Fahrt. Das Team von Trainer Sascha Bertow eroberte sich jetzt in der Abwehr die für das Tempospiel so wichtigen Bälle und legte einen Gang zu. Paul Kolk, Ole Schramm und ein wieder total unter Strom stehender Kapitän Jakob Schwabe schraubten den Zwischenstand immer höher. Toll, wie Schwabe einen bereits verlorenen Ball zurück erkämpfte und ihn spektakulär noch unter die Latte hievte. Das gab viel Applaus von den Rängen!
Mateusz Piechowski durfte nach seiner Schulterverletzung noch einige Minuten spielen. Er kam nach etwa 40 gespielten Minuten ins Team und durfte ein wenig Spielpraxis sammeln. Auch Bjarne Budelmann, Marius Kluwe und Julian Thomas durften ran.
Sascha Bertow wechselte durch und probierte einiges aus. So durfte beispielsweise Yannick Terhaer im zweiten Durchgang auf der halbrechten Position spielen. „Er hat es gut gemacht. In der Abwehr sind noch Situationen dabei, da muss er noch ein wenig lernen.“ Lernen, das bescheinigte der Übungsleiter seinem Team, muss das ganze Team noch. Laut dem Chefcoach geht es darum, die restlichen Spiele bis zur Aufstiegsrunde zu nutzen um auch verschiedene Dinge auszuprobieren, optimal vorbereitet zu sein.
Der 37:27 Heimsieg ist verdient und machte der ausverkaufen EMS-Halle sichtlich Spaß. Bevor es in die Aufstiegsrunde geht, stehen noch zwei Spiele an. Das letzte Auswärtsspiel in der Staffel West führt den TVE zu LIT 1912 II. Am Sonntag ist dort um 17 Uhr Anpfiff. Bei AllesDetten gibt es wie gewohnt in der kommenden Woche einen Vorbericht zum Spiel.














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