Einstimmigkeit in allen Punkten

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(Grafik: Hollinger Schützengesellschaft e.V.)

Nach ziemlich genau 90 Minuten waren die zwölf Tagesordnungspunkte auf der Jahreshauptversammlung der Hollinger Schützengesellschaft e. V. am gestrigen Sonntagmorgen im Saal des Vereinslokals Wältermann abgearbeitet. Der 1. Vorsitzende, Jens Schwarte, konnte bei dieser Gelegenheit 79 Mitglieder begrüßen. Ein besonderer Gruß ging an die anwesenden Ehrenmitglieder, den amtierenden Prinzen, Könige, Jubelprinzen und Jubelkönige.

Lutz Haerkötter und Kjel Schmedding wurden als neue Mitglieder in die Schützengesellschaft aufgenommen.

Lisa Schmitz verlas das ausführliche Protokoll der vergangenen Herbstversammlung, welches von der Versammlung so genehmigt wurde.

Der vom Kassierer Andreas Nießing vorgetragene Kassenbericht wurde im Vorfeld von Olaf Thalmann und Winfried Bücker bis ins Detail geprüft und für korrekt befunden. Thalmann beantragte daraufhin Entlastung für den Kassierer und im Anschluß für den gesamten Vorstand. In beiden Fällen wurde die Entlastung einstimmig erteilt.

Einstimmigkeit auch bei den Anträgen des Spielmannszuges und der Tanzgarde, die um Zuschüsse für die Kostüme der jetzt bevorstehenden Session angefragt hatten. Einstimmigkeit ebenfalls bei den Anträgen der verschiedenen Aktivengruppen um Zuschüsse für einen Gemütlichen.
Und wieder Einstimmigkeit beim Punkt „Beitragserhöhung“. Schwarte erläuterte an dieser Stelle, dass aktuell ungewiss sei, wie lange und in welcher Form das Vereinslokal Wältermann noch genutzt werden kann, man sich möglicherweise in absehbarer Zeit um Alternativen kümmern müsse. Hierfür wolle man finanzielle Rücklagen bilden. Selbst bei einer Erhöhung der Beiträge um 10,– € liege man im Vergleich zu den anderen Emsdettener Schützengesellschaften noch im unteren Bereich. „Diese 10,– € Beitragserhöhung sind zweckgebunden“, so der Vorsitzende, „werden festgelegt und können nur durch einen Versammlungsbeschluss angetastet werden.“

Ingo Ubrich ist einstimmig als 2. Vorsitzender bestätigt worden. Benedikt Westers hatte bislang die Position des Schriftführers besetzt und bereits im Vorfeld angekündigt, dass er nicht zur Wiederwahl steht. Führ ihn wurde – einstimmig – Winfried Bücker in den Vorstand gewählt. Jens Schwarte bedankte sich bei Benedikt Westers für seine akribisch, herausragende Vorstandarbeit in den vergangenen Jahren. Winfried Bücker kann somit nicht weiter Kassenprüfer sein. Für die Restlaufzeit stellte sich Andrea Menebröcker zur Wahl und nahm die Zustimmung der Versammlung an. Für den ausscheidenden Kassenprüfer Olaf Thalmann übernimmt Stefan Schulte.

Die Vorbereitungen für Karneval laufen auf Hochtouren. Horst Krühler, seines Zeichens Chef der Wagenbauer, berichtete, dass die Hagelisten, deren Wagenbauschoppe im vergangenen Jahr abgebrannt ist, aktuell parallel zu den Hollingern in der Halle von Hubert Brumley bauen. Am 22. Januar 2026 um 19 Uhr wird der neue Stadtprinz Tobias I. Tecklenborg mit seinem Elferrat die Hollinger Wagenbauer besuchen. Hierzu sind auch die Mitglieder eingeladen. Der vereinsinterne Tag der offenen Tür der Wagenbauer, zu dem ebenfalls alle Mitglieder eingeladen sind, ist am 08. Februar 2026. Jens Schwarte freut sich auf das bevorstehende Fest mit einem „verrückten Mädelelferrat“.

„Adam wo häss du di verstoppt“ – so heißt das Stück zu welchem die Laienspielschar schon jetzt mit den Proben beschäftigt ist. Andreas Antemann gab mit dem 28. Februar 2026 den Termin der Premiere bekannt. In diesem Jahr haben Dieter Fontein und Udo Menebröcker jeweils 40-jähriges Bühnenjubiläum, Lisa Wissing ist seit 15 Jahren dabei, Michael Wissing seit 20 Jahren.

Das Osterfeuer wird 2026 wieder auf einem Acker des Bauern Hullermann abgebrannt. Am kommenden Samstag wird der Grundstock dafür durch die Tannenbaumaktion gelegt.
Daniel Bösenberg, Vorsitzender des Festausschusses 100 Jahre Hollinger Karneval, gab hier einen kurzen Einblick in die Vorbereitungen, bevor Mike Brünenborg von den Vereinigten Schützengesellschaften und der KGE berichten konnte. Insbesondere die Termine zum Kolping-Jubiläum und dem Bundesfest in diesem Jahr wurden nochmal bekannt gegeben.

Die Veranstaltung „Mami feiert Party“ im vergangenen Jahr war finanziell zwar ein Flop, dennoch „wollen wir daran festhalten!“ so Jens Schwarte und begründete dies: „Es war eine wunderbare Stimmung hier im Saal und es gab von allen Beteiligten nur ein positives Echo!“, die besten Voraussetzungen also, dass eine Neuauflage funktionieren wird. „Wir haben einige Punkte entdeckt, wo wir an der Kostenschraube drehen können.“, wenn dies gelingt, dann hat die Veranstaltung Zukunft und kann künftig auch Gewinne abstoßen, auf die die Gesellschaft zwingend angewiesen ist.

Schwarte bedankte sich abschließend nochmal bei allen, die, in welcher Form auch immer, im vergangenen Jahr den Verein unterstützt haben und sprach den Wunsch aus, dass das in 2026 auch so sein wird.

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