„In den 22 Kindertagesstätten in Emsdetten“, so Jugendamtsleiterin Petra Gittner in der gestrigen Sitzung des Jugendhilfeausschusses (JHA) „ist derzeit je eine Alltagshilfe beschäftigt.“
Diese sogenannten Alltagshilfen sind Kräfte, die nicht zwingend eine berufliche Qualifizierung haben aber aufgrund ihrer Fähigkeiten im Umgang mit Kindern dem angestellten Fachpersonal einige Arbeiten abnehmen können.
Während der Pandemie hat das Land NRW die Möglichkeit geschaffen, Gelder zur Verfügung gestellt, befristet auf derartige Hilfen zurück zu greifen um das reguläre Personal während der Pandemie mit all seinen zusätzlichen Anforderungen und Belastungen zu entlasten.
Diese Befristung läuft zum 31.07.2022 aus. Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Emsdetten hat einen Antrag gestellt, die Beschäftigung weiter laufen zu lassen. Petra Gittner befürwortet den Antrag und hat die Thematik auch mit in die Konferenz der Jugendamtsleitungen auf Kreisebene genommen. Auch auf dieser Ebene herrscht Konsens, dass eine Fortführung sinnvoll wäre.
In Düsseldorf finden derzeit Koalitionsverhandlungen statt, möglicherweise ist eine weitere Förderung durch das Land NRW auch Thema, bis allerdings ein entsprechendes Gesetz verabschiedet ist, das wird Wochen, vielleicht sogar Monate dauern. Der Bedarf ist allerdings jetzt da. Gittner hofft daher auf eine Übergangslösung.




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