Die Stadt Emsdetten geht einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Energieeffizienz und Klimaschutz: Es gelten einheitliche, verbindliche Sollwerte für Raumtemperaturen in allen städtischen Schulen und Gebäuden. Ein wertvoller Beitrag zur Erreichung des politisch gesetzten Zieles „Bilanzielle Treibhausgasneutralität der Stadtverwaltung bis 2038“. Durch die Einhaltung der festgelegten Temperaturen wird aber nicht nur Energie gespart, sondern es werden perspektivisch auch die Heizkosten gesenkt und somit der städtische Haushalt entlastet.
Die neuen Vorgaben orientieren sich an den gesetzlich gültigen Anforderungen. Sie erfüllen alle arbeitsschutz- und schulbaurechtlichen Anforderungen und sorgen für eine sogenannte „thermische Behaglichkeit“, also ein angenehmes Raumklima für alle Nutzerinnen und Nutzer.
Je nach Nutzungsart unterscheiden sich die vorgegebenen Raumtemperaturen. So sollen während der Nutzung in Unterrichts- und Büroräumen beispielsweise 20 Grad Celsius erreicht werden, während Gruppenräume in Kindertagesstätten bis zu 22 Grad beheizt werden können. In Turn- und Bewegungsräumen sowie Sporthallen sollen hingegen Temperaturen von 15 bis 18 Grad herrschen.
„Die Einführung verbindlicher Raumtemperaturen ist ein wichtiger Schritt, um Energieverbrauch und Kosten zu senken und gleichzeitig die Klimaziele der Stadt Emsdetten konsequent umzusetzen. Sie geht einher mit dem Einbau moderner Gebäudeleit- und Steuerungstechnik, die sukzessive in den Gebäuden installiert wird. Schon eine Absenkung um nur ein Grad spart rund sechs Prozent Heizenergie. Damit wir dieses Ziel gemeinsam erreichen, laden wir alle Nutzerinnen und Nutzer unserer Schulen und Gebäude ein, aktiv mitzumachen: beispielsweise Türen und Fenster beim Verlassen schließen und das Licht ausschalten – kleine Handgriffe, die in der Summe einen großen Unterschied machen“, betont Bürgermeister Oliver Kellner die Bedeutung dieser Entscheidung.




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