CDU fordert ganzheitliche Lösung im Schul- und Vereinssport

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(Foto: privat)

Ohne moderne Sportstätten gibt es keinen zukunftsfähigen Vereins- und Schulsport – das
wurde beim Besuch der CDU Emsdetten beim TV Emsdetten erneut deutlich. Mit über 5.200
Mitgliedern ist der TVE der größte Sportverein der Stadt und trägt entscheidend zum
gesellschaftlichen Leben bei.

Doch die derzeitige Situation zeigt klar: Eine neue Sporthalle und Kursräume am Stauffenberg-Gelände sind unverzichtbar.
Um sich ein aktuelles Bild von den Gegebenheiten und dem Stand der Planungen zu machen, hat die CDU Emsdetten das Gespräch mit dem TVE gesucht. ürgermeisterkandidat Daniel Hellwig sowie die Mitglieder des Ausschusses für Kultur, Sport und Freizeit, Christiane Homann, Dirk Albers und Michelle Schwaf, nahmen an einer Führung durch die Turnvilla teil – und die machte deutlich, wie dringend der Handlungsbedarf ist.
Die Turnvilla ist ein ehemaliges Bürogebäude und für den Sportbetrieb nur eingeschränkt
nutzbar. Viele Räume sind unpraktisch, die energetischen Kosten enorm und die Barrierefreiheit praktisch nicht vorhanden. „Allein bei der Turnvilla ist es so, dass wir gar nichts barrierefrei anbieten können. Wer am Rehasport teilnehmen möchte, muss erst einmal 11 Stufen überwinden – und es gibt genau eine Abstellfläche, wahlweise für einen Kinderwagen oder einen Rollator“, erläuterten Stefan Akamp und Dirk Kersting vom TVE.

Geld, das heute in die Turnvilla fließt, fehlt für moderne Sportstätten. Zentrales Thema des Austauschs war die geplanten neuen Sporthallen und der Bau eines TVE-Campus am Stauffenberg-Gelände. Bereits im November 2024 hat die CDU mit ihrem Antrag zur grundlegenden Neuausrichtung der Planungen für das Sportzentrum Stauffenbergstraße klar Position bezogen: Diese Halle ist keine Option, sondern eine Notwendigkeit. „Für uns ist klar: Diese Halle ist unverzichtbar. Sie ist eine Investition in die Zukunft unserer Kinder und in den Sportstandort Emsdetten“, betont Daniel Hellwig.

Dabei ist für die CDU klar:“ Flickschusterei hilft nicht weiter – wir brauchen eine ganzheitliche Lösung.“, heißt es weiter in der Pressemeldung. Schulen benötigen die Hallen vormittags und am frühen Nachmittag, Vereine am späten Nachmittag und Abend. Nur wenn Stadt und Verein an einem Strang ziehen, Synergien nutzen und Ressourcen gemeinsam einsetzen, entsteht eine nachhaltige Lösung, die allen zugutekommt. „Es wäre weder sinnvoll noch finanzierbar, wenn Räume leer stehen, nur weil jeder für sich plant. Wir brauchen eine Lösung aus einem Guss – für Schule, Verein und die
gesamte Stadtgesellschaft“, so die CDU.

Besonders wichtig ist jetzt, dass Stadt und TVE mit gemeinsamer Stimme auftreten. Gleichzeitig gilt es, alle Fördermöglichkeiten konsequent auszuschöpfen. Der TVE hat hier bereits den richtigen Schritt getan und Landes- wie Bundesebene angesprochen, um Neubauten stärker in bestehende Programme einzubeziehen. Zudem ist der Verein bereit, Eigenmittel einzubringen.

Die CDU Emsdetten bekräftigt: Wir brauchen diese neuen Hallen sowie einen TVE Campus
– und zwar zeitnah. Nur mit einer gemeinsamen, durchdachten und förderfähigen Lösung
kann Emsdetten seinen Kindern, Jugendlichen und Vereinen eine sportliche Zukunft
bieten. „Leider gibt es aktuell noch immer Wartelisten im Kinder- und Seniorensport. Ein
Zeichen, dass zeitnah eine Lösung gefunden werden muss.“

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