AWO ehrt langjährige Mitglieder – nachdem der Aufzug stecken geblieben war

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(Foto: privat)

Für sieben Mitglieder der AWO gab es vor der Jahreshauptversammlung einige Schreckminuten. Sie saßen etwa 20 Minuten im Aufzug von Stroetmanns Fabrik fest. Erst nachdem Joschy Wolters vom Stroetmanns-Team herbeigerufen wurde, konnten sie aus ihrer unschönen Lage befreit werden und die Versammlung erreichen. Da war es gut, dass zuerst Kaffee und Kuchen gereicht wurden. Nachdem sich die Aufregung gelegt hatte, konnte der Vorsitzende der AWO, Herbert Speemanns, die geplante Jubilarehrung durchführen. Für 25 Jahre geehrt wurde Thomas Kock; ebenfalls für 25 Jahre sollte Lothar Slon die Ehrung bekommen, er war aber krankheitsbedingt verhindert. Gleich drei Frauen waren für 50 Jahre Mitgliedschaft in der AWO zu ehren: Monika Homann-Tetenborg, Monika Wacker und Christine Hugo. Neben der Urkunde und der Ehrennadel gab es für jeden einen großen Blumenstrauß.

Walter Zurbrügg übernahm dann mit Liedern über Emsdetten den kulturellen Teil. Mit viel Applaus wurden seine Teils sentimentalen Erinnerungen von früher bedacht. Es gab viel Erinnerungen an unsere Stadt in den 60er Jahren und auch das aktuelle Taubenlied durfte nicht fehlen.

Dann gab es den formalen Teil mit dem Rechenschaftsbericht des Vorstandes. Neben der erfreulichen finanziellen Situation musste der AWO-Chef auch einige nicht so schöne Entwicklungen ansprechen. So sind die Mitgliederzahlen seit 2019 von 150 auf heute 100 gesunken, die Zahl der Helferinnen auf acht gesunken und die Teilnehmer des Klöncafé sind ebenfalls stark rückläufig. Dennoch wird es auch in naher Zukunft im Wesentlichen bei den geplanten Veranstaltungen bleiben. So wird es auch in diesem Jahr die Fahrten nach Lengerich zum Spargel- und Grünkohlessen geben, auch das Grillfest im August und die Weihnachtsfeier sind fest geplant. Erfreulich ist, dass es auch seit 30 Jahren immer noch zwei Gymnastikgruppen gibt, die von Ingrid Hesseling seit Anfang betreut werden. Gerd Endemann als Revisor konnte im Anschluss dem Kassierer eine sehr gute Kassenführung bescheinigen und so war die Entlastung reine Formsache.
Danach gab es noch einige Anfragen aus der Mitgliedschaft, die der Vorsitzende zufriedenstellend beantwortete. Auch gab es für die Arbeit des Vorsitzenden viel Lob. Somit konnte nach dem anfänglichen Schreck im Aufzug der Vorsitzende am Ende die Teilnehmer aus einer gelungenen Versammlung ins Wochenende entlassen.

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