Ausstellung zur Geschichte des Max-Clemens-Kanals

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(Foto: Rainer-Ludwig Daum)

Wenig erinnert heute an jenen Kanal, der im 18. Jahrhundert auf Geheiß des Fürstbischofs Clemens-August entstand, um Münster mit den Weltmeeren zu verbinden. Doch bis 1840 war der Max-Clemens-Kanal eine wichtige Versorgungsachse zwischen der Bischofsstadt und dem nördlichen Münsterland, genau genommen Maxhafen bei Wettringen, wo er seit 1771 endete. Eine Roll-Up-Ausstellung mit insgesamt zwölf reich illustrierten Tafeln macht die wechselvolle Geschichte dieser Wasserstraße bis Donnerstag, 3. April, in der Bürgerhalle des LWL-Landeshauses am Freiherr-vom-Stein-Platz in Münster lebendig. Entstanden ist die Ausstellung als Kooperationsprojekt zwischen dem Heimatverein Wettringen, dem Kreis Steinfurt und dem Stadtheimatbund Münster mit der MAX-Arbeitsgruppe.

Die Ausstellung in Münster stellt damit den Abschluss der Wanderausstellung zum Max-Clemens-Kanal, die der Kreis Steinfurt anlässlich des 300. Jubiläums des ersten Spatenstichs im vergangenen Jahr erarbeitet hat, dar. Nachdem die Ausstellung bereits in den Kommunen am ehemaligen Kanal zu Gast war, ist die Präsentation im Herzen Münsters nun ein starkes Zeichen der Zusammenarbeit mit ehrenamtlich engagierten Personen der Heimatpflege.

Die Geschäftsführerin des Westfälischen Heimatbundes, Dr. Silke Eilers, der ehemalige münstersche Stadtheimatpfleger, Heinz Heidbrink, der ehemalige Vorsitzende des Heimatvereins Wettringen, Werner Janning, der Tourismusförderer des Kreises Steinfurt, Cornelius Hindersmann, sowie der neue Vorsitzende des Stadtheimatbundes Münster, Karsten Bölling, eröffneten die Ausstellung. Prof. Dr. Markus Köster führte als Mitglied der Arbeitsgruppe in die Geschichte des Kanals ein.

Ergänzend zur Ausstellung hat der Westfälische Heimatbund einen 46 Kilometer langen Fußwanderweg entwickelt, der sich auf interessanten Wegen rechts und links des alten Kanalbettes entlangschlängelt und an allen historisch wichtigen Punkten auf den Kanal trifft. Start und Ziel sind der Zwinger in Münster und Maxhafen in Wettringen. André Siegel, Referent für den Fachbereich Wandern im Westfälischen Heimatbund, stellte diesen Wanderweg vor.

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