Aus der Polizeimappe – Betrug durch falsche Bankmitarbeiter – Fünfstelliger Betrag erbeutet

0
139
(Foto: unsplash - M.Scheffler)

Greven, Ochtrup: Betrug durch falsche Bankmitarbeiter – Täter erbeuten fünfstelligen Betrag

Am Wochenende haben zwei Männer bei der Polizei Anzeige wegen Betrugs durch falsche Bankmitarbeiter erstattet.

Ein Grevener erhielt am Samstag (24.01.2026) auf seinem Handy eine SMS, die angeblich von seiner Hausbank stammte. Die SMS enthielt einen Link, den der 56-Jährige anklickte. Dort wurde er aufgefordert, seine Zugangsdaten zum Onlinebanking einzugeben. Dies tat der Mann.

Kurz darauf stellte er fest, dass von seinem Konto drei Überweisungen durchgeführt wurden, deren Gesamtbetrag in einem geringen fünfstelligen Bereich liegt. Der Grevener informierte daraufhin seine Bank. Diese versucht, die Buchungen rückgängig zu machen.

Am späten Freitagnachmittag (23.01.2026) meldete sich ein Betrüger bei einem 67-jährigen Ochtruper. Der Mann gab sich am Telefon als Mitarbeiter der Abteilung Betrugsprävention des Kreditinstituts des Ochtrupers aus.

Der Betrüger sagte, dass es mehrere Zugriffsversuche auf das Konto des Ochtrupers gegeben habe. Diese müssten storniert werden. Dazu benötige man Zugriff auf den PC des 67-Jährigen, was dieser zuließ. Anschließend führte der vermeintliche Bankmitarbeiter diverse Transaktionen durch. Danach sagte er, dass er sich am Montag noch einmal melde würde.

Ein anschließender Anruf des 67-Jährigen bei seiner Bank ergab, dass es sich um einen Betrug gehandelt hat. Einige Transaktionen konnten noch gestoppt werden. Insgesamt entstand bislang trotzdem ein Schaden im mittleren fünfstelligen Euro-Bereich.

Die Polizei warnt noch mal eindringlich vor dieser Betrugsmasche. Geben Sie unbekannten Personen niemals Zugriff auf Ihren PC. Klicken Sie auch keine zugesandten Links von Personen, die sie persönlich nicht kennen. Geben Sie niemals Kontodaten preis, weder am Telefon noch über den PC oder Ihrem Handy. Beenden Sie Gespräche, die Ihnen komisch vorkommen und informieren Sie sich am besten immer persönlich unter der Ihnen bekannten Telefonnummer bei Ihrem Kreditinstitut.

Weitere Infos zu dieser und anderer Betrugsmaschen finden Sie hier: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/

Kommentieren Sie den Artikel

Die Kommentare werden erst nach Prüfung freigeschaltet. Kommentare ohne Hinweis auf den Verfasser (vollständiger Klarname) oder gar mit vorsätzlich falscher E-Mail-Adresse werden nicht veröffentlicht! Wir bitten Sie, bei Ihren Kommentaren sachlich zu bleiben und sich einer angemessenen Formulierung zu bedienen.

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Danke für Ihre Nachricht. Wir werden diese schnellst möglich bearbeiten.