Die Schneeglöckchen und Winterlinge dicht gefolgt von den vielen verschiedenen Krokusarten machten den Anfang. In den nächsten Wochen werden noch viele Frühblüher folgen. Alle diese Pflanzen dienen als wichtige Nahrungsquelle für viele Wildbienenarten, die schon bei Temperaturen ab zwei Grad Celsius auf Nahrungssuche gehen. In der freien Landschaft findet man auch den Huflattich, eine Wildstauden, die schon seit Anfang Februar ihre ersten gelben Blüten zeigt.

Auf Grund der täglich wachsenden Flächenversiegelung und der ständig ansteigendern Zahl von Schottergärten ist es um so wichtiger, dass die Mitbürger, die die Möglichkeit haben, auf Ihrem Grund geeignete Anpflanzungen und Einsaaten vornehmen, um den Wildbienen ausreichend Nahrung zu bieten. Es ist auch nicht schlimm, wenn der Rasen nicht ganz dicht ist; diese Flächen bieten den vielen in der Erde lebenden Wildbienen die Möglichkeit eine Niströhre anzulegen. Wir können gut ohne gepflegte Gärten leben aber nicht ohne die stark gefährdeten Wildbienen. Sie bestäuben unsere Pflanzen und Bäume und sorgen damit für eine gute Ernte und somit für Lebensmittel, auf die wir nicht verzichten können und wollen. Ohne die Wildbienen wären viele Regale in den Geschäften nicht so gut gefüllt oder sogar leer.

Jede geeignete Anpflanzung ist ein Beitrag zum aktiven Umweltschutz.




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