Das Thema „Was man zur elektronischen Patientenakte (ePA) jetzt wissen muss“ lockte rund 70 Interessierte in die Räume der Stadtbibliothek. „Wir haben mit dem Thema den Nerv unserer Klientel getroffen und haben ein volles Haus“ freute sich die Organisatorin des Beirats, Helga Reckenfelderbäumer.
Margret Esters, Leiterin der Verbraucherzentrale NRW für den Kreis Steinfurt (mit Sitz in Rheine) erklärte Nutzung, Widerspruch und Zugriffsrechte.
„Derzeit läuft – unter anderem im Münsterland – eine Testphase. Wann die ePA für alle startet, hängt von deren Verlauf ab“, informierte Esters die Anwesenden gleich zu Beginn.
Dann erklärte sie ausführlich in ihrem Vortrag, wie man die Patientenakte einrichtet, welche Vor- und Nachteile sie hat und wie man widersprechen kann.
„Interessant finde ich, dass ich selbst entscheiden kann, ob und was meine Arztpraxis dort einstellen darf. Und dass ich die Akte selber aktiv verwalten kann, wenn ich mir die App meiner Krankenkasse hole“ äußerte sich eine Teilnehmerin.
Und ein Teilnehmer fand: „Es ist beruhigend zu wissen, dass die Krankenkassen Ombudsleute haben, die die Fragen zu dem Thema beantworten können“.
„Bezüglich weiterer Informationen können Sie sich auch in einen Online-Kurs einwählen, den die Verbraucherzentrale auf ihrer Homepage anbietet“, informierte Esters am Ende ihres Vortrags – nach einer ausführlichen Fragerunde. Mehr Infos dazu gibt es H I E R.
Hilfestellung beim Download und Einrichten der App wird die „AG Digital“ des Beirates Ü60 anbieten, sobald klar ist, ab wann sie tatsächlich eingeführt wird. Infos zu welcher Zeit und Ort werden dann an dieser Stelle veröffentlicht.




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