AWO trotzt der Baustelle

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(Foto: privat)

Seit 50 Jahren ist Siegfried Lachner nun Mitglied der AWO. Im Rahmen der Mitgliederversammlung bekam er dafür aus der Hand des Vorsitzenden Herbert Speemanns die obligatorische Urkunde, eine Nadel sowie einen Gutschein überreicht.

Insgesamt verlief die Versammlung sehr harmonisch, nur hier und da blitzten einige wenige kritische Töne auf. So bedauerte der AWO-Chef bei seiner Eröffnungsrede die politische Entwicklung hin zu immer mehr Rechtsextremismus. Von der AfD über das Bündnis Sarah Wagenknecht (BSW) bis hin zu den Parteien mit dem C im Namen ist ein Rechtsruck zu verzeichnen, der mit den Werten der AWO wie Solidarität, Freiheit und Gleichheit insbesondere bei der Flüchtlingspolitik nicht mehr vereinbar ist, so Speemanns.
Aber auch intern ist nicht alles positiv. Die Mitgliederentwicklung seit Corona ist stark rückläufig. Neue Mitglieder zu gewinnen ist nicht leicht. Die Baustelle Stroetmanns Fabrik sorgt ebenfalls immer wieder für Unterbrechungen im Programm.

Trotz sinkender Zahl auch bei den Helferinnen und Helfern wird es auch im Jahr 2025 wieder ein attraktives Programm geben, verspricht der Vorsitzende. Bei Kaffee und Kuchen und vielen Gesangseinlagen der Uhus war es dann doch ein gelungener, harmonischer Nachmittag für die rund 30 erschienenen Mitglieder.

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