Jetzt wird es hell im Kreis Steinfurt – Landwirte bringen den Kreis zum leuchten

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(Grafik: WLV)

Jetzt wird es hell im Kreis. Dafür wollen die Landwirte im Kreis am kommenden Montag sorgen. Sie werden um 11.30 Uhr an ihren Traktoren alle verfügbaren Leuchten einschalten. Mit dem „Lichtkonzert“ weisen die Steinfurter Bauern an ihren Hofeinfahrten auf die große Kundgebung des Deutschen Bauernverbandes hin, die gleichzeitig in Berlin am Brandenburger Tor gestartet wird. Hier geht es um die Forderung der Bauern an die Politik, die vorgesehenen Kürzungen in Gänze zurückzunehmen. Viele Berufskollegen machen sich aus dem Kreis Steinfurt auf den Weg nach Berlin. Einige nutzen die Zugverbindung, und auch Busse aus dem Münsterland steuern die Hauptstadt an. „Aber alle können es aus betrieblichen Gründen nicht schaffen, sich den Tag freizumachen. Tiere müssen versorgt, unaufschiebbare Arbeiten erledigt werden“, sagt der Kreisverbandsvorsitzende Albert Rohlmann. Er sitzt auch selbst am Montag im Bus nach Berlin und weiß, dass die Berufskollegen aus allen Ortsverbänden in Gedanken bei der Kundgebung sind. Die Daheimgebliebenen machen an ihren Traktoren symbolisch „alle Lampen an“ und hoffen mit ihrer stillen, aber hellen Präsenz kreisweit auch auf eine „Erleuchtung“ in Berlin.

1 Kommentar

  1. Viele Viehbauern oder Milchbauern auch im Kreis Steinfurt behandeln ihre Tiere nicht gut….es handelt sich dabei wohl nicht nur um Ausnahmen….man hört es immer wieder….
    von daher bin ich froh über jeden Viehbauern, der seinen Hof aufgibt und stilllegt.
    Denn am Ende des Tages werden doch sowieso alle Tiere hingerichtet.
    Viehbauern betreiben ein blutiges Geschäft.
    Wer seine Tiere liebt, der würde sie niemals zum Schlachter fahren….
    Der Mensch kann auch ohne Fleisch überleben…leider gab es auch im Kreis Steinfurt einige öffentliche Skandale auf Bauernhöfen und es wird sicherlich auch noch eine Dunkelziffer geben.
    Wenn jetzt noch das mobile Schlachten hinzu kommt, dann wird es noch perverser .
    Eigentlich sollten alle Fleischesser regelmäßig Schlachthöfe sehen, damit ihnen hoffentlich dann der Appetit auf Fleisch endlich vergeht.
    Das schöne Schnitzel, das leckere Steak auf meinem Teller sind nur durch Qual, Todesangst und Hinrichtung von Tieren entstanden.
    Das sollte einem wirklich bewusst sein.
    Jeder Fleischliebhaber sollte an sich arbeiten, den Verzehr zumindest drastisch zu reduzieren, denn am Ende isst man die Leichenteile eines ausgebeutenden Tieres.
    Wer ein sterbendes Tier in seinem eigenen Blut liegen sieht, zitternd vor Todesangst, während seine Artgenossen sogar oft noch dieses grausige Szenario mit ansehen müssen, der sollte sich fragen, ob es das wert ist, ein Stück Fleisch auf dem Teller zu haben.
    Ich weiss, das es schwer ist, auch für mich ist es oft nicht einfach, auf Fleisch zu verzichten, aber man sollte es zumindest reduzieren und an sich arbeiten.
    Daher kann ich leider die Bauernproteste nicht unterstützen, Getreidebauern ja, die brauchen wir….ohne dem geht’s nicht.

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