UWE, SPD und CDU in Emsdetten zeigen sich in einer aktuellen, gemeinsamen Pressemitteilung über den positiven Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung Münster für die K 53 hoch erfreut. „Nach 40-jährigem Einsatz für dieses Projekt sehen die drei Fraktionen einen lang ersehnten Durchbruch, der nach ihrer Auffassung nicht nur mehr Entlastung und Sicherheit, sondern auch eine aktive Förderung der Infrastruktur für Emsdetten bedeutet“, werden die Fraktionsvorsitzenden zitiert.
Christian Meyer zur Altenschildesche, Sprecher der UWE, betont: „Dieser Planfeststellungsbeschluss ist ein entscheidender Schritt für Emsdetten. Wir haben jahrelang hart dafür gekämpft und freuen uns über diese positive Entwicklung.“
Auch die SPD zeigt sich erfreut über den Beschluss. Dr. Thomas Kock, Vorsitzender der SPD-Fraktion, erklärt: „Es ist großartig zu sehen, dass die jahrelange Überzeugungsarbeit Früchte trägt. Dieses Projekt wird einen erheblichen Beitrag zur Weiterentwicklung unserer Stadt leisten und zu einem ausgeglichenen Verkehrsaufkommen beitragen.“
„Gleichzeitig sind die Parteien über die augenscheinliche Ignoranz seitens des Bürgermeisters maximal verwundert.“, führt Daniel Hellwig, CDU-Fraktionsvorsitzender, in der AllesDetten vorliegenden Presseerklärung aus: „Jahrzehntelang haben verschiedene politische Gremien hart daran gearbeitet, dieses Projekt in einem gemeinsamen Konsens voranzutreiben. Dass der offizielle Planfeststellungsbeschluss seitens des Bürgermeisters nicht einmal eine öffentliche Erklärung oder frühzeitige Information wert ist, wirft ein bezeichnendes Licht auf die Situation.“
Die drei Emsdettener Parteien betonen in ihrer Pressemitteilung ausdrücklich, dass das Verfahren auf einem stets demokratischen Verlauf sowie formal-juristischen Entscheidungen und Prozessen basierte. Ebenso unterstreichen sie erneut die Notwendigkeit dieser Maßnahme, die nicht nur für die direkten Anwohner, sondern auch für sämtliche Hauptverkehrspunkte in Emsdetten eine dringend benötigte Entlastung darstellt. Insbesondere der zunehmende LKW-Verkehr, begleitet von Lärm und Gefahren für sämtliche Passanten, belastet nicht nur die direkten Verkehrswege, sondern gefährdet auch Schul- und Kindergartenwege, die direkt mit der aktuellen innerstädtischen Durchfahrtsstraße kreuzen.
Ebenso zeigen Kock, Meyer und Hellwig Verständnis für unterschiedliche Auffassungen zu dem Infrastruktur-Projekt, jedoch ist es den Dreien wichtig, dass bei der Beurteilung der Maßnahme auch die Berücksichtigung der ökologischen Aspekte während der Planungsphase zur Kenntnis genommen wird. Sie weisen zudem auf die Ausführungsplanungen hin, um zu versichern, „dass auch der Brook nach dem Bau der K53n selbstverständlich erhalten bleiben wird“.
In der gemeinsamen Presseinfo wird abschließend betont, dass sich der Eindruck verstärkt, dass der Bürgermeister nicht annähernd auch das wirtschaftliche Potenzial und das damit verbundene Wohlergehen der Bürgerinnen und Bürger von Emsdetten im Blick hat. Bereits bei der geplanten Ausweisung von Wohn- und Gewerbeflächen im Westen, für die die K53n unerlässlich ist, hat die grüne Mehrheitsfraktion unter ihrem Bürgermeister gezeigt, dass ihre Prioritäten nicht in der weiteren Entwicklung unserer Stadt liegen. Dies konnte mit einer Mehrheit von CDU, SPD und UWE verhindert werden.




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