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Samstag, Juli 18, 2026
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Polizei hat schwerpunktmäßig Radfahr-Verkehr kontrolliert

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Helme schützen bei einem Radunfall vor schweren Verletzungen. (Foto: Adobe Stock Polizei NRW)

Die Kreispolizeibehörde hat an zwei Tagen – am Donnerstag (08.12.22) und am Mittwoch (14.12.22) erneut schwerpunktmäßig Radfahrer kontrolliert. Dabei fiel auf: Viele Fahrrad- und Pedelec-Fahrer sind auf der falschen Straßenseite unterwegs. Was viele nicht wissen: Dabei handelt es sich um einen Verstoß, für den ein Verwarngeld von mindestens 20 Euro fällig wird. Denn das Fahren auf der falschen Straßenseite kann zu Unfällen führen und gefährdet die Verkehrssicherheit.

Die Polizeibeamten stoppten bei den Kontrollen in Rheine am 08.12.22 in der Zeit zwischen 10 und 18 Uhr 20 Radfahrer und 28-Pedelec-Fahrer, die die falsche Straßenseite benutzten und verhängten entsprechend 48 Verwarngelder. Deutlich weniger oder gar keine Verstöße gab es in anderen Bereichen. Zwei Radfahrer fuhren über Rot, einer war abgelenkt. Insgesamt kontrollierten die Beamten – von der Wache in Rheine sowie vom Verkehrsdienst Emsdetten – 62 Radfahrende. Das Hauptaugenmerk lag an diesem Tag auf jungen Erwachsenen.

Am 14.12.22 waren die Beamten in Emsdetten und Greven unterwegs. Von 66 kontrollierten Radfahrenden waren die meisten Erwachsene, aber auch Heranwachsende und Jugendliche waren darunter. 27mal wurde gegen das Rechtsfahrgebot verstoßen, die Radfahrer fuhren also auf der falschen Straßenseite. Bei einigen Rädern gab es technische Mängel. Die Polizei gab sieben Kindern und Jugendlichen Elternbrief mit nach Hause und sprach fünf mündliche Verwarnungen aus.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei noch mal auf ein paar wichtige Tipps und Verhaltensregeln für Radfahrer hin:

   - Tragen Sie einen Helm! Dieser verhindert zwar keinen Unfall, 
     aber dafür möglicherweise schwere Folgen. Besonders 
     Pedelec-Fahrer, die teils mit der Geschwindigkeit einer Mofa 
     oder eines Rollers unterwegs sind, sollten sich mit einem Helm 
     schützen.
   - Machen Sie sich sichtbar! Die gesetzlich vorgeschriebenen Lampen
     und Reflektoren am Fahrrad reichen nicht aus. Zusätzliche 
     Katzenaugen, Speichenreflektoren und vor allem helle und 
     reflektierende Kleidung machen Radfahrer in der dunklen 
     Jahreszeit deutlich sichtbar.
   - Halten Sie sich an die Verkehrsregeln und fahren Sie aufmerksam 
     und vorausschauend! Auf dem Fahrrad gibt es keine Knautschzone. 
     Daher ist die Gefahr für Verletzungen bei einem Sturz oder 
     Unfall besonders groß.

Kommen Sie gut und sicher an!

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