Neuenkirchen: Jugendlicher bei Alleinunfall schwer verletzt
Am Sonntag (24.07.) ist es an der Straße „Am Wambach“ zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem sich ein 16-Jähriger schwer verletzt hat. Der Jugendliche war gegen 19.25 Uhr mit seinem Kleinkraftrad auf der Straße „Am Wambach“ aus Richtung Ringstraße kommend in Fahrtrichtung „Am Wambach“ unterwegs. An der Kreuzung wollte er nach rechts abbiegen. Ersten Ermittlungen zufolge fuhr der 16-jährige aufgrund eines technischen Defekts an seinen Bremsen geradeaus über die Straße. Im weiteren Verlauf fuhr er über die dortige Bordsteinkante und in das Schaufenster einer dort ansässigen Firma. Der Jugendliche stürzte und verletzte sich dabei schwer. Er wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden liegt insgesamt bei etwa 1.000 Euro.
Saerbeck: Verkehrsunfall mit zwei Schwerverletzten
Auf der B 475 zwischen Ladbergen und Saerbeck ist es am Freitag (22.07.) gegen 22.55 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein 18-Jähriger aus Ladbergen fuhr in Fahrtrichtung Saerbeck. Mit ihm im Auto saß ein 17-Jähriger, ebenfalls aus Ladbergen. Ersten Ermittlungen zufolge kreuzten in einer langgezogenen Linkskurve hinter der Einmündung Hüttruper Straße mehrere Rehe die Fahrbahn. Diesen wollte der 18-Jährige ausweichen. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, geriet ins Schleudern und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug drehte und überschlug sich und kam mit dem Dach auf dem angrenzenden Geh- und Radweg zum Liegen. Die beiden Fahrzeuginsassen wurden bei dem Unfall schwer verletzt und mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht. Während der Rettungsmaßnahmen war der Bereich der Unfallstelle komplett gesperrt. Der Sachschaden liegt bei etwa 10.000 Euro
Ibbenbüren: Schockanruf – erneut Seniorin am Telefon betrogen
Abermals ist im Kreis Steinfurt eine Seniorin am Telefon betrogen worden. Am Donnerstagmittag (21.07.22) gegen 11.30 Uhr klingelte bei einer 73-jährigen Frau aus Ibbenbüren das Telefon. Eine weibliche Stimme am anderen Ende Leitung gab sich als Polizistin eines „Raubderzernats“ aus. Die falsche Polizeibeamtin teilte der Seniorin mit, dass es bei einem Einbruch Rückschlüsse auf ihre Person gegeben habe. Um dem fiktiven Tatverdächtigen eine Falle zu stellen, werde von ihr ein fünfstelliger Betrag benötigt. Neben der Anruferin trat am Telefon auch noch ein vermeintlicher IT-Spezialist auf, um der miesen Masche Nachdruck zu verleihen.
Und als sei das nicht genug, wandten die Täter noch einen Trick an. Sie forderten die Geschädigte auf, während des laufenden Anrufs die 110 zu wählen, um sich über die Echtheit des Anrufs zu überzeugen. Die Frau tat dies, ohne die Verbindung im laufenden Telefonat zu unterbrechen – und landete so natürlich wieder in der Leitung der Betrüger.
Schlussendlich beteiligte sich die Ibbenbürenerin an der ihr vorgegaukelten Aktion. Sie hob einen fünfstelligen Geldbetrag von der Bank ab und legte das Geld in einem Umschlag zur Abholung vor ihrer Haustür bereit. Gegen 19.00 Uhr kam ein Bote mit einem Taxi, nahm das Geld – und verschwand. Besonders perfide: Nach der Geldübergabe meldeten sich Täter erneut, um mitzuteilen, dass der fiktive Einbrecher gefasst worden sei. Erst nach dem Gespräch meldete sich die 73-Jährige bei der echten Polizei und der Betrug flog auf.
Der dringende Appell der Polizei lautet: Seien Sie misstrauisch. Lassen Sie sich nicht in dubiose Gespräche verwickeln. Beenden Sie solche Telefonate am besten sofort. Gehen Sie niemals auf Forderungen ein und übergeben Geld oder Wertgegenstände an Unbekannte. Die echte Polizei würde solche Übergaben an einer Haustür oder einem anderen Ort niemals veranlassen. Geben Sie auch keine privaten Informationen preis. Kontaktieren Sie im Zweifelsfall immer direkt die Polizei.




Danke für Ihre Nachricht. Wir werden diese schnellst möglich bearbeiten.