Steinfurt-Borghorst: Verkehrsunfall mit einer schwerverletzten Radfahrerin
Am Dienstag (05.07.22) um 16.30 Uhr ist eine Radfahrerin aus Borghorst bei einer Kollision mit einem vierjährigen Mädchen schwer verletzt worden. Die 78-jährige Radfahrerin befuhr die Münsterstraße im Innenstadtbereich aus Richtung Dumter Straße kommend in Richtung Geiststraße. Im Bereich der Hausnummer 40 stand ein vierjähriges Mädchen, ebenfalls auf ihrem Fahrrad, am linken Fahrbahnrand. Da eine Personengruppe auf der rechten Seite der Münsterstraße stand, musste die 78-jährige Borghorsterin auf die linke Seite ausscheren. Zum gleichen Zeitpunkt rollte das Mädchen, ebenfalls aus Borghorst, los und querte die Fahrbahn – aus Sicht der Radfahrerin von links nach rechts. Die Radfahrerin versuchte durch starkes Bremsen dem Mädchen auszuweichen und einen Unfall zu verhindern. Es kam jedoch zur Kollision zwischen beiden Radfahrerinnen. Die Frau stürzte nach vorne über den Lenker, fiel zu Boden und verletzte sich dabei schwer. Sie wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Das Mädchen blieb unverletzt.
Lengerich: Radstaffel seit 100 Tagen im Einsatz – viele positive Rückmeldungen
Vor 100 Tagen sind sechs Beamte der Polizeiwache Lengerich mit der neuen Radfahrbekleidung der Polizei NRW ausgestattet worden. Seitdem sind sie an einzelnen Tagen mit dem Fahrrad in den Städten Lengerich und Tecklenburg sowie in den Gemeinden Lienen und Ladbergen unterwegs. Nun ziehen sie eine positive Bilanz. Die Kollegen haben bereits zahlreiche Rückmeldungen von Bürgern erhalten. Hervorzuheben ist vor allem die Nähe zu den Menschen, die durch den Dienst auf dem Fahrrad spürbar ist. Die Hürde, die Polizisten direkt anzusprechen und Fragen und Anregungen an sie zu richten, ist deutlich kleiner. Durch die Radstaffel sind aber auch Maßnahmen zur Verkehrssicherheit getroffen worden. So wurden insgesamt 47 Verwarngelder erhoben und 21 Ordnungswidrigkeitenanzeigen geschrieben – etwa weil Fahrradfahrer am Lenker das Handy benutzten, oder weil Autos in Zonen mit Schrittgeschwindigkeit zu schnell fuhren. Hinzu kamen in den ersten 100 Tagen zwei Strafanzeigen wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Die Radstaffel unterstützte auch den Wachdienst bei Einsätzen wie Körperverletzungen, Verkehrsunfällen und Tiereinsätzen. Darüber hinaus begleitete sie Demonstrationen mit Bezug zur Corona-Pandemie und dem Krieg in der Ukraine. Die Radstaffel Lengerich wird auch weiterhin auf zwei Rädern im Einsatz sein – und dorthin fahren, wo eine Autostreife nicht so leicht hingelangt. Die Beamten sind da, um für die Sicherheit im Verkehr zu sorgen. Und sie unterstützen die Kollegen im Einsatz gegen die Kriminalität. Vor allem aber sind sie Ansprechpartner für die Menschen in Lengerich, Tecklenburg, Lienen und Ladbergen. Sie haben Fragen an die Polizei? Sie haben eine Anregung oder anderen Gesprächsbedarf? Sprechen Sie die Kollegen auf dem Rad einfach an!




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