UWE hat sich das Stadiongebäude angesehen

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(Foto: privat)

Von der Fraktion der Unabhängigen Wählergemeinschaft Emsdetten (UWE) erreichte uns jetzt folgender Pressetext:

Was Daniel Heckmann, Bernhard Wiebeler und Christian Meyer z. A. bei der gemeinsamen Ortsbegehung durch die Örtlichkeiten von 05 mit Susanne Lammerskitten und Norbert Voss (Spielvereinigung Emsdetten 05) alles sahen, konnten sie kaum glauben. Denn auch ohne den unlängst entstandenen Wasserschaden im Vereinsgebäude der 05er, wäre der Zustand selbst mit dem Begriff „marode“ noch beschönigt.

  • undichte Kellerräume, an denen das Wasser von außen eindringt
  • zubetonierte Bodenabläufe, um regelmässig durch Rückstau unter Wasser stehende Keller zu vermeiden
  • Treppen, die man kaum noch betreten mag
  • kaputte Fliesen, defekte Armaturen und Schimmel an den Decken

sind schon in dieser Form niemanden zumutbar. Dazu kommt nun der Wasserschaden im 2. OG, der dem maroden Haus nochmal mit tausenden Litern Wasser zugesetzt hat.

Der Gesamtzustand des über 100 Jahre alten Hauses gleicht bei Lichte betrachtet einer Ruine – und selbst, wenn man nun mit der Sanierung beginnen würde, wäre von vornherein klar, das man die wichtigsten Grundmängel, wie zum Beispiel die Barrierefreiheit nicht gut und sinnvoll herstellen kann.

„Wie auch immer die Planungen aussehen würden, ein barrierefreier Zugang durch die engen Treppen und Türen mach das Unterfangen sicher nicht leichter. „Emsdetten 05 benötigt ein Vereinsheim mit barrierefreien Zugang – gerade zu den WC-Anlagen, Duschen und Umkleidekabinen. Das sind Voraussetzungen, die auch für den Schulsport, für die Laufgemeinschaft, Jugendturniere und weitere Veranstaltungen unabdingbar sind. Wie sich das jedoch zur Zeit dort darstellt, ist es eine Zumutung – sowohl für unsere Schüler, wie auch für alle Vereinssportler und auswärtigen Gäste, das können und dürfen wir uns so nicht leisten“, beschreibt Christian Meyer z. A. die Aufgabe, die sich hier aus seiner Sicht stellt, und bedauert sehr, dass auch die UWE 2014 einem Vorschlag der Verwaltung zur Renovierung des Gebäudes von über einer halben Million Euro nicht zugestimmt hat. „In der damaligen Haushaltslage war es einfach nicht möglich. Danach haben wir von der Verwaltung keine weiteren Informationen mehr bekommen. Jetzt müssen wir darauf achten, dass es nicht erneut aus dem Fokus gerät“, so der Fraktionsvorsitzende der UWE weiter. Und er weiß, wovon er spricht. Denn heute sieht die Haushaltssituation auch nicht besser aus als vor sieben Jahren – und Vorona hat die Situatio nochmals zugespitzt. „Wir können die Augen hier aber nicht weiter verschließen. Wir müssen sämtlichen Möglichkeiten in Betracht ziehen. Wo ein Wille ist, muss halt auch ein Weg her“, zeigt Meyer sich engagiert und will dabei zunächst keinen Weg ausschließen.

Ob eine Sanierung des Gebäudes noch sinnvoll erscheint, oder ein NEubau – ggf. auch über den Weg eines privaten Investors – der richtige ist, sollen nun nach dem Wunsch der UWE durch Fachleute und Verwaltung geklärt werden. Ebenso interessant könnte es aus der Sicht der UWE sein, dieses Bauvorhaben mit den Bau des benötigten Sport Campus zu kombinieren. „Wir dürfen hier jetzt keine Zeit verlieren. Bei den nun zu planenden Projekten müssen wir Synergien nutzen um Kosten zu sparen, um damit das Maximale zu erreichen. Wichtig ist, dass wir jetzt mit der Planung ergebnisoffen beginnen. Jede Form des Zeitspiels wird dazu führen, dass wir uns hier als Sportstadt Emsdetten selber ins Abseits stellen – und das gilt im Grunde für jede Sportart“, fasst Christian Meyer z. A. die Situation aus der Sicht der UWE zusammen.

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