Mit Schreiben vom 04. November 2026 an den Bürgermeister Oliver Kellner, beantragt der Inklusionsbeirat, unterzeichnet vom Vorsitzenden Christian Sorge und der stellvertretenden Vorsitzenden Maria Ortmeier, wie folgt:
„Gruppierte städtische Fahrradständer in der Innenstadt werden durch kontrastreiche Umrandungen mit Farbauftrag oder durch Pflasterung so gekennzeichnet, dass sie von sehbehinderten Menschen deutlich erkannt werden können.“
In der Antragsbegründung heißt es, dass sich an vielen Stellen in der Innenstadt Gruppen von aufgereihten Fahrradständern in Form von Edelstahlbügeln befinden, so z.B. in der Rheiner Straße, Bahnhofstraße, Straße Am Brink, an mehreren Seiten des Platzes Brink, am Katthagen und Kleinen Katthagen, Frauenstraße und Kirchstraße. Sie befinden sich regelmäßig in den Bereichen, die gleichzeitig auch allge-
meine Bewegungsräume für Gehende sind. Für Menschen mit einer Sehbehinderung sind diese städtischen Fahrradbügel in der Innenstadt nur schwer oder sehr spät wahrzunehmen, da ihre unauffällige Farbgebung bzw. das verwendete Material in vielen Fällen zu kontrastarm gegenüber der Umgebung und dem meist gepflasterten Boden erscheint. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Fahrradständer
nicht in Benutzung sind und in der Dämmerung bzw. bei schlechten Lichtverhältnissen.
„Eine deutlich erkennbare, kontrastreiche Ausgestaltung in den Fällen, in denen mehrere Fahrradständer gruppiert sind, wäre für eine bessere Orientierung von sehbehinderten Personen hilfreich und ist daher aus unserer Sicht wünschenswert.“, heißt es abschließend in dem Antrag, der dann jetzt den politischen Fachausschüssen zur Beratung vorgelegt wird.




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