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Mittwoch, September 23, 2026
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Ergebnisse zur Umfrage „Borghorster Straße“

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(Foto: Schwegmann)

Die Situation an der Borghorster Straße insbesondere im Teilbereich zwischen der Kreuzung mit der Amtmann-Schipper-Straße und der Querung des Westrings ist seit Langem vor allem den Radfahrern ein Dorn im Auge. Bereits seit mehreren Jahren wird von Betroffenen darauf hingewiesen, der Stadtverwaltung blieb bislang nichts anderes übrig als an Straßen.NRW zu verweisen. Das Land ist Baulastträger der Borghorster Straße und als solcher zuständig und verantwortlich.

Zuletzt hatte man aufgrund einer von Straßen.NRW angekündigten „mittelfristigen Sanierung“ darauf verwiesen, dass im Rahmen dieser Sanierung die Situation genauestens betrachtet und gegebenenfalls reagiert werde.

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Ein jetzt vorliegender Antrag an den Rat der Stadt Emsdetten und die Stadtverwaltung hat dann bewirkt, dass das Thema wieder auf die Tagesordnung kommt. Die in dem Antrag vorgeschlagenen Maßnahmen wären auch durch die Stadt Emsdetten durchführbar. – Der Rat ist dann dem Vorschlag der Stadtverwaltung gefolgt, bei Anwohnern und Nutzern der Borghorster Straße, die sich regelmäßig vor Ort der Situation stellen, eine Umfrage durchzuführen. „Die spielen doch nur auf Zeit.“, lautete der Vorwurf der Antragsteller. „Das sind doch Fakten die man tagtäglich erleben kann.“, stimmten aber dann der Umfrage zu.

Ziel des Antrages ist, den Mehrzweckstreifen zur Halteverbotszone zu erklären und dadurch den Fahrradverkehr sicherer zu machen. 1.250 Radfahrer (lt. der jetzt veröffentlichten Zählung) nutzen derzeit täglich entweder den viel zu schmalen Gehweg wo es dann zu potenziellen Gefahrensituationen mit Fußgängern kommt, oder die Fahrbahn, wobei sie sich da selbst großer Gefahr aussetzen, denn die Borghorster Straße ist für sich begegnenden LKW-Verkehr häufig schon viel zu eng. 11.329 Kraftfahrzeuge nutzen täglich das besagte Teilstück.

Die Ergebnisse dieser Umfrage und Verkehrszählungen liegen jetzt vor, wurden ausgewertet und gestern im Café der Stadtbibliothek der Öffentlichkeit vorgestellt. Wirklich neue Erkenntnisse sind dadurch nicht entstanden, man hat jetzt halt nur alles schwarz auf weiß dokumentiert.

Wie Thorsten Rösch, Mobilitätsmanager der Stadt Emsdetten, im Gespräch mit AllesDetten mitteilt, haben sich 1.366 Personen online oder auch analog per Fragebogen an dieser Umfrage beteiligt. 86 Personen haben angegeben, Anwohner des betroffenen Teilstücks der Borghorster Straße zu sein.

Abgefragt wurde

  • wie oft wird der Streckenabschnitt genutzt?
  • in welcher Form (zu Fuß, Fahrrad, Auto, …)?
  • wie oft wird der Mehrzweckstreifen als Parkfläche genutzt?
  • gibt es alternative Möglichkeiten zu Parken?
  • persönliches Sicherheitsempfinden in diesem Streckenabschnitt
  • Zustimmung/Ablehnung zum Halteverbot
  • Haltung zu einer temporären Testphase
  • Verbesserungen notwendig oder kann so bleiben?

Die Zahlen werden jetzt der Politik vorgelegt. Ob die Verwaltung einen eigenen Vorschlag macht, wie man jetzt verfahren könnte, darüber wurde noch keine verlässliche Aussage gemacht. – Was allerdings doch verwundert, die Aussage in oben erwähntem Gespräch, dass Straßen.NRW der politischen Entscheidung des Rates der Stadt Emsdetten folgen würde. – Hätte man diese Entscheidung also doch schon viel früher treffen können?

(Foto: Schwegmann)

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