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Donnerstag, September 3, 2026
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Im Garten mit Jacky (22.)

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(Foto: Schwegmann)

Hey, ich bin Jacky und in meinem Garten gibt es eigentlich immer etwas zu tun. Im September merkt man langsam, dass sich der Sommer verabschiedet.

Der Garten im September – diese Arbeiten stehen jetzt an

Die Tage werden kürzer, morgens liegt vielleicht schon etwas Tau auf den Beeten und trotzdem gibt es noch jede Menge zu entdecken, zu ernten und zu erledigen. Für Hobbygärtner ist der September nämlich ein richtig spannender Monat. Einige Pflanzen laufen noch einmal zur Höchstform auf, während an anderer Stelle bereits die Vorbereitungen für Herbst und Winter beginnen.

(Foto: Uda)

Weiter ernten

Im Gemüsegarten ist die Saison noch lange nicht vorbei. Tomaten, Zucchini, Paprika, Mangold oder Rote Bete können weiterhin geerntet werden. Auch Äpfel und andere Obstsorten werden jetzt nach und nach reif. Regelmäßiges Ernten lohnt sich – und was zu viel ist, kann eingefroren, eingekocht oder anderweitig haltbar gemacht werden.

Noch einmal aussäen

Freie Stellen im Hochbeet müssen im September nicht leer bleiben. Feldsalat, Spinat oder schnell wachsender Pflücksalat können je nach Sorte jetzt noch ausgesät werden. So lässt sich die Gartensaison ganz einfach verlängern.

Verblühtes nicht überall abschneiden

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Auch wenn der Griff zur Gartenschere verlockend ist: Nicht jede verblühte Staude muss sofort zurückgeschnitten werden. Samenstände sehen im Herbst und Winter schön aus und können Vögeln Nahrung bieten. Stängel und andere Pflanzenteile dienen außerdem vielen kleinen Gartenbewohnern als Rückzugsort.

Saatgut sammeln

Wer im nächsten Jahr wieder eigene Blumen oder Gemüse aussäen möchte, kann jetzt Saatgut sammeln. Wichtig ist, dass die Samenstände vollständig ausgereift und trocken sind. Anschließend das Saatgut trocken lagern und am besten direkt beschriften – spätestens im Frühjahr weiß man sonst garantiert nicht mehr, was sich in welcher Tüte befindet.

(Foto: Uda)

Herbstblüher genießen

Fetthenne, Prachtkerze und andere spät blühende Stauden sorgen jetzt noch einmal für Farbe im Beet. Gleichzeitig sind sie eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen, Hummeln und andere Insekten. Deshalb lohnt es sich, bei der Gartenplanung bewusst Pflanzen mit unterschiedlichen Blütezeiten einzuplanen.

Noch nicht alles winterfest machen

Auch wenn die ersten kühleren Nächte kommen: Für dicken Winterschutz ist es im September meistens noch zu früh. Mediterrane Pflanzen und Kübelpflanzen können zunächst weiterhin draußen bleiben, solange die Temperaturen es zulassen. Jetzt ist aber ein guter Zeitpunkt, um sich einen Überblick zu verschaffen: Welche Pflanzen brauchen später Schutz und welche müssen ins Winterquartier?

Mein Tipp: Im September nicht versuchen, den Garten möglichst schnell „aufzuräumen“. Gerade jetzt darf er ein bisschen wilder werden. Genießt die letzten warmen Tage, lasst einige Samenstände stehen und beobachtet, wie sich der Garten langsam verändert. Denn auch der Übergang vom Sommer in den Herbst hat seinen ganz eigenen Charme.

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