Die Brandmeldeanlage hat genau das getan, wozu sie installiert wurde und dadurch ziemlich sicher Schlimmeres verhindert. Gegen 22 Uhr rückte am Montagabend der erste Zug der Freiwilligen Feuerwehr Emsdetten aus: „Gebäudebrand groß“. Eine Halle eines Emsdettener Entsorgungsbetriebes an der Gutenbergstraße mit einer Größe von etwa 20 x 25 Metern stand in Vollbrand. Umgehend wurde ein zweiter Löschzug alarmiert, schlußendlich war die Emsdettener Wehr mit 65 Einsatzkräften vor Ort.
In der Halle befinden sich Arbeitsplätze an denen Elektrogeräte demontiert werden. Vier Trupps gingen zeitgleich mit Atemschutzgeräten in die Halle. Wegen der starken Hitze- und Rauchentwicklung in der Halle, entschloss man sich, die großen Rolltore einzureißen. Das sorgt zwar im ersten Moment für Sauerstoffzufuhr und ein Aufleben der Flammen, jedoch kann die enorme Rauchentwicklung entweichen und die Sichtverhältnisse werden besser.
Wie uns Einsatzleiter Bernd Wermers berichtete und wir vor Ort selber feststellen konnten, war das Feuer sehr schnell unter Kontrolle und konnte dann auch gelöscht werden.
Mit den letzten Nachlöscharbeiten, die auch ein erneutes Entflammen verhindern sollen, konnte nach zwei Stunden der Einsatz beendet werden. Die Brandstelle wurde der Kriminalpolizei zur Brandursachenermittlung übergeben.
Personen kamen bei diesem Einsatz nicht zu Schaden.





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