Sein Engagement für Klimaschutz und die Anpassung an die Folgen des Klimawandels setzt der Kreis Steinfurt mit seinem Klimafonds 2026 fort. Dort stehen zwei Themen im Fokus, die aktuell besonders viele Menschen betreffen: der Umstieg auf eine unabhängige Wärmeversorgung und der Schutz vor zunehmender Hitze.
Gefördert werden Energieberatungen rund um Wärmepumpen für Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer, die ihre Heizungsanlage modernisieren und auf erneuerbare Energien umstellen möchten. Die unabhängige Fachberatung bietet eine erste Orientierung, zeigt technische Möglichkeiten auf und unterstützt bei der Entscheidungsfindung. Ziel ist es, den Wechsel zu einer klimafreundlichen Heiztechnik gut vorbereitet anzugehen und langfristig Energiekosten zu senken. Dafür stellt der Kreis Steinfurt 40.000 Euro bereit. Die Förderquote liegt bei 80 Prozent und der Fördersatz bei maximal 250 Euro pro Antrag.
Der zweite Schwerpunkt liegt auf grünen Hitzeschutzmaßnahmen für gemeinnützige Vereine und gGmbHs. Gefördert werden Baumpflanzungen sowie Dach- und Fassadenbegrünungen, die das Mikroklima verbessern und als natürlicher Hitzeschutz wirken. Davon profitieren können besonders Einrichtungen wie Kitas und Seniorenheime, da vor allem Kinder und ältere Menschen von Hitzesommern betroffen sind. Neben dem Gesundheitsschutz leisten die Begrünungsmaßnahmen auch einen Beitrag zur Biodiversität und einer nachhaltigen Flächengestaltung. Hierfür stehen 35.000 Euro zur Verfügung. Die Förderquote umfasst hier 100 Prozent beziehungsweise maximal 500 Euro je Projekt.
Anträge können von Montag, 27. Juli 2026 bis Sonntag, 20. September 2026, online gestellt werden. Weitere Informationen zur Antragstellung und zum Ablauf gibt es unter www.energieland2050.de/klimafonds. Mit dem Klimafonds stärkt der Kreis Steinfurt Maßnahmen, die die Energiewende mit Gesundheit und Lebensqualität vor Ort verbinden und die Bürgerinnen und Bürger dabei unterstützen.




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