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Dienstag, Juli 21, 2026
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jobcenter Kreis Steinfurt – „Arbeit, die zum Leben passt“ – Arbeitgeber und Arbeitssuchende tauschten sich aus

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(Foto: jobcenter Kreis Steinfurt)

Viel Zuspruch, intensive Gespräche und konkrete Perspektiven: Die vom jobcenter Kreis Steinfurt organisierte Veranstaltung „Arbeit, die zum Leben passt“ im Begegnungszentrum Mitte 51 in Rheine hat gezeigt, wie gewinnbringend der direkte Austausch zwischen Arbeitgebern und arbeitsuchenden Erziehenden sein kann.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von der Vorstandsvorsitzenden des Jobcenters, Roswitha Reckels. Sie hob die Bedeutung des persönlichen Austausches hervor und betonte, dass neben Betreuungsangeboten auch flexible und familienorientierte Arbeitsbedingungen eine wichtige Rolle für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf spielen. Ihr Dank galt den fünf beteiligten Unternehmen, die sich die Zeit für Gespräche genommen hatten.

Fünf Arbeitgeber – Cathamed Pflege, Lernen fördern, Caritas Rheine, Caritas Bildungswerk und Home Instead – standen für Gespräche zur Verfügung und stellten ihre Angebote vor. Insgesamt 128 Kundinnen und Kunden des Jobcenters nutzten die Gelegenheit. In den Gesprächen informierten sie sich unter anderem über offene Stellen, Arbeitszeiten, Teilzeit- und Ausbildungsmöglichkeiten sowie Rahmenbedingungen der Beschäftigung. Außerdem berieten Fachkräfte des Jobcenters vor Ort zu Themen wie Brückenjobs, Qualifizierungsangebote und berufliche Perspektiven, die zur jeweiligen familiären Situation passen.

Besonders deutlich wurde der Mehrwert der Veranstaltung in den persönlichen Begegnungen: So stellte sich unter anderem eine ukrainische Frauenärztin bei der Caritas vor. Für eine Teilnehmerin – ebenfalls aus der Ukraine –, die in ihrer Heimat als Krankenschwester gearbeitet hatte, eröffnete sich eine konkrete Perspektive durch das Angebot des Caritas Bildungszentrums zur staatlichen Kenntnisprüfung für ausländische Pflegefachkräfte.

Ähnlich erging es einer Teilnehmerin aus Syrien mit B1-Sprachniveau und Erfahrung in der Pflege: Sie erhielt die Empfehlung, zunächst ein Praktikum in einer Pflegeeinrichtung zu absolvieren, um im nächsten Schritt eine Ausbildung zu beginnen. Aurelia Steinigeweg, Leiterin des Jobcenter-Arbeitgeberservices betonte: „Solche individuellen Wege zeigen, wie Integration und Fachkräftesicherung gemeinsam gelingen können.“ Sie führte abschließend weiter aus: „Viele Menschen, die zu uns geflüchtet sind, bringen berufliche Erfahrungen mit, die für den Arbeitsmarkt relevant sind. Unsere Aufgabe ist es, den Kontakt herzustellen und Wege aufzuzeigen.“

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