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Mittwoch, Juni 24, 2026
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Polizeimappe – schwer verletzte Fußgängerin und Anlagebetrug

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(Symbolfoto: Schwegmann)

Rheine: Fußgängerin schwer verletzt – RTH im Einsatz

Am Donnerstagabend (18.06.2026) ist auf dem Borneplatz eine 54-jährige Fußgängerin schwer verletzt worden.

Die Frau aus Rheine war gegen 20.20 Uhr auf dem Borneplatz unterwegs. Zur selben Zeit fuhr ein 26-jähriger Osnabrücker mit einem E-Roller aus Richtung Bahnhof kommend in die Fußgängerzone. Als er an der Frau vorbeifuhr, touchierte er sie mit seinem Roller. Die Rheinenserin stürzte daraufhin und verletzt sich schwer.

Ein Rettungshubschrauber brachte die 54-Jährige in ein Krankenhaus. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Mettingen, Steinfurt: Anlagebetrug

In Mettingen und in Steinfurt sind zwei Personen Opfer von Anlagebetrügern geworden.

In Mettingen brachte ein Mann einen Betrug zur Anzeige, nachdem er über mehrere Monate Geld investiert hatte – in dem Glauben, dieses an einer gewinnbringenden Krypto-Börse anzulegen.

Der Mann hatte im Internet von dieser Investitionsmöglichkeit erfahren und füllte einen Online-Anmeldebogen aus. Daraufhin meldete sich ein unbekannter Mann mit einer ausländischen Festnetznummer. Der Unbekannte wollte dem Mettinger angeblich bei der Geldanlage behilflich sein. Es folgten eine Startzahlung sowie eine Reihe weiterer Zahlungen.

Unter anderem behauptete der Unbekannte, die weiteren Zahlungen seien notwendig, um bestimmte Handelslizenzen zu kaufen oder um eine Auszahlung der Gewinne zu erhalten. Der Kontakt lief über einen Messengerdienst. Geld wurde dem Mettinger nie ausgezahlt. Insgesamt entstand ein Schaden im niedrigen sechsstelligen Eurobetrag. Schließlich wurde dem Mann der Betrug bewusst.

In Steinfurt erfuhr ein Mann in einer Werbung von einer Anlagefirma. Er kam in Kontakt mit einem Unbekannten, der sich als Vertreter dieser Firma ausgab. Der Mann verlangte Geld für die Eröffnung eines Anlagekontos. Anschließend wurde dem Geschädigten ein angeblicher Anlageberater zugeordnet. Der Kontakt lief auch hier über einen Messangerdienst. Der „Anlageberater“ handelte für den Steinfurter im Internet, nachdem er sich Zugriff auf das Konto des Geschädigten verschafft hatte.

Schließlich meldete sich die richtige Bank des Steinfurters. Dabei fiel der Betrug auf. Es entstand ein Schaden im mittleren fünfstelligen Eurobereich.

Die Polizei warnt vor der Betrugsform Anlagebetrug. Seien Sie bei verlockenden Angeboten im Zusammenhang auf Kauf- oder Finanzgeschäfte, denen Sie im Internet oder den sozialen Medien begegnen, äußerst skeptisch. Hinter den Gewinnversprechen verbergen sich die Maschen von Cyberkriminellen. Die Kriminellen locken ihre Opfer auf gefälschte Anlageplattformen, alles sieht sehr seriös aus – doch es ist Betrug.

  • Folgen Sie niemals Links, die Ihnen von Unbekannten geschickt werden.
  • Geben Sie niemals sensible (Bank-)Daten preis.
  • Unterbrechen Sie sofort den Kontakt und weitere Überweisungen, wenn Sie stetig zu neuen Investitionen animiert werden.
  • Trauen Sie niemals angeblichen Websites, die Ihnen hohe „Gewinne“ anzeigen.
  • Seien Sie alarmiert, wenn der Kontakt über private Handynummern und/oder einen Messangerdienst läuft.
  • Überweisen Sie niemals Geld an unbekannte und/oder private Konten.
  • Holen Sie sich bei dem geringsten Zweifel Rat und Hilfe bei Ihrer Hausbank, bei Freunden oder Verwandten oder direkt bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle.

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