(67.) AllesDetten zu Gast bei… Schirmherren des Kolping-Jubiläums

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100 Jahre Kolping-Schützengilde in Emsdetten. Die Kolping-Familie gibt es bereits seit 1888 in der Wannenmacherstadt, die Schützengilde jedoch erst seit 1926. Damit hat Emsdetten auch ein herausragendes Alleinstellungsmerkmal im Kolping-Diözesanverband: die Arbeitsgruppe „Schützengilde“ die für die Organisation der Brauchtumsfeste Schützenfest und Karneval zuständig ist.

Als AllesDetten im Kolpinghaus an der Kolpingstraße eintrifft, werden wir bereits von den Schirmherren Andreas Dust und Georg Grewe erwartet, später kommt der Festausschussvorsitzende Mike Westkemper dazu.

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Dust ist seinerzeit durch seine Frau Hildegard zum Kolping gekommen. Hildegard hatte mit mehreren Kolping-Mädels ein Sommerlager geplant, die Anreise sollte mit dem Fahrrad erfolgen. Andreas fuhr das Begleitfahrzeug, sorgte für Verpflegung, und war zur Stelle, wenn Hilfe gebraucht wurde. Seitdem ist Dust und vor allem seine helfende Hand, sein Organisationstalent, mit der Kolpingfamilie eng verbunden, nicht mehr wegzudenken. Er war Schützenkönig und Karnevalsprinz, neun Jahre Schriftführer und 16 Jahre 1. Vorsitzender. Unter seiner Führung hat die Gilde 2002 einen eigenen Vorstand bekommen um den Vorstand der Kolping-Familie zu entlasten. Unter seiner Führung wurde der Kolpinghaus e.V. gegründet, der wiederum für den Umbau des Kolpinghauses verantwortlich war. Diese Bauarbeiten hat er maßgeblich begleitet. Dust ist Gründungsmitglied der Stiftung. Dust hat den Verein in den letzten zwei Jahrzehnten geprägt wie kein anderer.

Grewe hat bereits im jugendlichen Alter im Kolping-Spielmannszug getrommelt, war dann seinerzeit Emsdettens jüngster Tambourmajor. Auch Georg war Schützenkönig und Karnevalsprinz, ist Gründungsmitglied der Schießmannschaft. Wo immer in der Kolping-Familie ein Rat gebraucht wird, da ist Georg Grewe nicht weit und springt ein.

Mit dem Jubiläum am Wochenende 29. bis 31. Mai 2026 steht den beiden jetzt ein Mammutprogramm bevor. Sie waren grundsätzlich in alle Belange der Vorbereitung mit eingebunden, stets informiert und konnten auch Einfluss nehmen.
Das Erfolgsrezept der Kolping-Familie begründen beide mit der Vielseitigkeit des Vereins, generationenübergreifendes Miteinander. Schon lange sind im Kolping nicht mehr nur die Handwerker vereinigt. Auch hat sich die Gemeinschaft mittlerweile allen Konfessionen gegenüber geöffnet. In der Kolping-Familie kann man sich im Blasorchester aktiv beteiligen, beim Spielmannszug, die Kolping-Jugend bildet ebenso eine eigene Untergruppe wie die Senioren und die Best-Ager. Sportschützen, Schützengilde, Wagenbauer, Radbastler, die Schrottsammlungen oder auch das Sommerlager und die Kinderbetreuung bilden den Säulengarten, auf dem die Emsdettener Kolpingfamilie aufgestellt ist.

„Und dennoch hat sich gerade in den letzten beiden Jahrzehnten etwas verändert.“ berichten beide unisono. „Es ist schwieriger geworden, die Menschen für etwas zu begeistern.“ – Das wiederum scheint jedoch nicht für das Jubiläum zu gelten. Beim Kommers in der EMS-Halle wird es eng: „Wir werden die Ränge mitbenutzen müssen.“, verrät und Festausschussvorsitzender Mike Westkemper mit einem Blick auf den Zettel mit den Anmeldungen.

Viel Großes und Neues wird passieren, so wird die Messe, mit der die Feierlichkeiten am Freitag, 29. Mai 2026 beginnen, inhaltlich und auch technisch etwas ganz Besonderes vorweisen können, – was genau, das bleibt zunächst noch ein Geheimnis.

Eine Neuerung auch das Festbuch. Dieses gibt es in limitierter Auflage als Printausgabe, darüber hinaus aber auch eine digitale Version, die man sich downloaden kann. Und eben diese download-Ausgabe kann individuell, je nach Empfinden des Nutzers, vom Layout her verändert werden. – Und was das digitale Festbuch noch wertvoller macht: es wird regelmäßig Updates mit den neuesten Daten und Informationen aus dem Vereinsgeschehen geben – dadurch entsteht eine laufende Chronik.

Mike Westkemper verspricht an diesem Morgen im Kolpinghaus noch einige weitere Überraschungen, auch haben die beiden Schirmherren noch aus dem Nähkästchen geplaudert, wir könnten damit noch viele Zeilen füllen, belassen es aber abschließend mit der Einladung, an den verschiedenen Veranstaltungen des Fest-Wochenendes teilzunehmen. „Wir brauchen nur noch gutes Wetter, Sonnenschein, das ist das einzige, was nicht in unserer Hand liegt.“ Alles andere, so haben wir den Eindruck, ist bis ins Detail nahezu perfekt durchdacht.

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