Aus der Polizeimappe: Hubschraubereinsatz und falsche Polizisten

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(Symbolfoto: Schwegmann)

Tecklenburg: Schwerer Verkehrsunfall – Rettungshubschrauber im Einsatz

Am Freitag (24.04.) hat sich gegen 16.15 Uhr im Kreuzungsbereich Wechter Straße / Im Bocketal / Harkenstraße ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Kradfahrer und einem Pkw ereignet.

Ein 68-Jähriger aus Ladbergen fuhr mit einem VW ID3 auf der Straße Im Bocketal in Richtung Harkenstraße. Nach ersten Erkenntnissen wollte er im Kreuzungsbereich die Wechter Straße überqueren, um auf der Harkenstraße weiterzufahren. Zeitgleich fuhr ein 22-jähriger Mann aus Ibbenbüren mit seinem Motorrad auf der Wechter Straße in Richtung Lengerich. Als der Ladbergener die Wechter Straße überquerte, kam es zur Kollision der beiden Fahrzeuge.

Der Ibbenbürener wurde bei dem Verkehrsunfall schwer verletzt und von einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Der Pkw-Fahrer wurde leicht verletzt.

Die Straße war zwecks Unfallaufnahme durch ein Verkehrsunfallaufnahmeteam mehrere Stunden voll gesperrt.

Der entstandene Sachschaden wird auf 11.000 Euro geschätzt.

Rheine: Falsche Polizisten erbeuten Bargeld

Am Donnerstag (23.04.) ist eine 69-jährige Frau aus Rheine Opfer eines Telefonbetrugs geworden.

Ein unbekannter Mann rief die Frau am Vormittag an und gab sich als Mitarbeiter der Kriminalpolizei aus. Er sagte der Frau, dass ihre Tochter einen Verkehrsunfall verursacht habe. Dabei sei eine schwangere Frau tödlich verunglückt. Damit die Tochter nicht in Haft müsse, solle sie einen mittleren fünfstelligen Euro-Betrag als Kaution bezahlen. Die Frau sagte dem Mann, dass sie so viel Geld nicht aufbringen könne. So wurde letztlich ein geringer fünfstelliger Betrag von dem Unbekannten gefordert. Dieser wurde dann gegen Mittag von einem Mann an ihrer Haustür abgeholt.

Die Frau wurde mehrmals von den Betrügern angerufen. Dabei wurde das Telefonat auch an eine weinende Frau weitergegeben, bei der es sich um die Tochter der Rheinenserin handeln sollte. Diese sagte ihr, sie solle tun, was der Mann verlange.

Die Polizei warnt noch mal eindringlich vor dieser Betrugsmasche. Niemals ruft die Polizei oder eine andere offizielle Behörde dazu auf, eine Kaution oder ähnliches in bar zu übergeben. Immer wieder gelingt es Tätern, Menschen derart unter Druck zu setzen, dass sie ihren Anweisungen folgen.

Sollten Sie einen solchen Anruf erhalten, empfiehlt die Polizei:

  • Geben Sie unbekannten Personen keine Auskünfte über Ihre Vermögensverhältnisse oder andere sensible Daten.
  • Öffnen Sie unbekannten Personen nicht die Tür.
  • Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen.
  • Wenn Sie Opfer eines solchen Anrufes geworden sind, wenden Sie sich an die Polizei und erstatten Sie eine Anzeige.

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