Steinfurt: Betrug durch falschen Microsoft-Mitarbeiter
Eine 74-jährige Frau aus Steinfurt ist Opfer eines angeblichen Microsoft-Mitarbeiters geworden.
Die Frau startete ihren Computer und erhielt auf dem Bildschirm eine Fehlermeldung. Angeblich sei der Rechner gesperrt und sie sollte eine auf dem Rechner angegebene Telefonnummer anrufen. Dies tat die Frau. Es meldete sich ein angeblicher Microsoft-Mitarbeiter. Um den Schaden zu beheben, müsse er Zugriff auf den Computer haben, sagte ihr der Mann. Die Steinfurterin gewährte ihm dies. In weiteren Gesprächen erhielt der Mann Zugriff auf ihr Bankkonto und erschlich sich auch die Zugangsdaten zu ihrer Kreditkarte. Des Weiteren forderte der Mann die Steinfurterin auf, Geldkarten in Supermärkten zu besorgen und ihm die Codes auf verschiedene Arten zu übermitteln. Der Kontakt mit dem Unbekannten ging über mehrere Tage.
Als die Frau später feststellte, dass von ihrem Konto diverse Beträge abgebucht waren, erkannte sie den Betrug. Sie erstatte daraufhin Anzeige bei der Polizei. Nach ersten Erkenntnissen entstand insgesamt ein Schaden im unteren vierstelligen Bereich.
In diesem Zusammenhang warnt die Polizei noch mal vor dieser Masche. Sollten Sie eine Warnmeldung auf Ihrem Computer erhalten, nehmen Sie den Rechner vom Netz oder stellen Sie diesen einfach aus. Rufen Sie niemals Telefonnummern an, die Ihnen plötzlich auf Ihrem Computer angezeigt werden. Echte Fehler- oder Warnmeldungen von Microsoft enthalten niemals Telefonnummern. Gewähren Sie niemals Unbekannten Zugriff auf ihren Computer. Und geben Sie auch keine PIN- beziehungsweise TAN-Nummern an Unbekannte weiter oder bestätigen sie diese nach Aufforderung von den Personen.
Rheine: Kind bei Verkehrsunfall verletzt – Zeugen gesucht
Am Dienstag (21.04.2026). ist es in der Zeit zwischen 07.35 Uhr und 07.40 Uhr in Rheine auf dem Radweg der Neuenkirchener Straße zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Ersten Erkenntnissen zufolge ist ein schwarzes Auto aus der Ausfahrt der Geschäftsparkplätze gefahren, die kurz hinter der Einmündung mit der Hünenborgstraße liegen. Zeitgleich fuhr ein 10-jähriger Junge auf seinem Fahrrad den Radweg der Neuenkirchener Straße in Richtung Innenstadt. Die Fahrerin des schwarzen PKW deutete dem Kind durch ein Handzeichen an, dass er fahren solle. Als er dann fuhr, fuhr sie mit dem Auto ebenfalls an. Dabei kollidierte das Fahrzeug mit dem Hinterreifen des Fahrrades des Jungen. Dieser stürzte und wurde leicht verletzt.
Die Fahrerin hielt an, setzte ihre Fahrt aber kurz darauf stadtauswärts fort, ohne ihren Pflichten als Unfallbeteiligte nachzukommen. Bei dem schwarzen Auto soll es sich um einen mittelgroßen Wagen handeln. Die Fahrerin soll etwa 35 Jahre alt gewesen sein, eine kräftige Statur haben und es konnten Tätowierungen am Hals wahrgenommen werden.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach der Unfallverursacherin und Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall machen können. Sie werden gebeten, sich mit der Polizei in Rheine in Verbindung zu setzen, Telefon 05971/938-4215.




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