jobcenter Kreis Steinfurt und Agentur für Arbeit Rheine: viele Gespräche und positive Rückmeldungen beim „Treff Chancengleichheit“

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(Foto: Kreis Steinfurt)

Rund 90 Frauen sowie viele Ausstellerinnen und Aussteller haben am vergangenen Mittwoch am „Treff Chancengleichheit“ im Kreishaus Steinfurt teilgenommen. Die Veranstaltung knüpfe damit an die gute Resonanz der Vorjahre an, zeigten sich die Organisatorinnen Kerstin Weßels und Elke Hüsing, den beiden Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Rheine und des jobcenter Kreis Steinfurt, zufrieden.

Ziel der Veranstaltung war es, Frauen bei der beruflichen (Neu-)Orientierung zu unterstützen – etwa nach Familien- oder Pflegezeiten oder bei dem Wunsch nach Weiterbildung. Vor Ort standen zahlreiche Institutionen, Träger und Beratungsstellen für Gespräche zur Verfügung, darunter unter anderem der Caritasverband Rheine, die FernUniversität Hagen – Campus Coesfeld oder die Familienkasse NRW. Viele der beteiligten Organisationen waren bereits in den vergangenen Jahren dabei.

Die Rückmeldungen fielen durchweg positiv aus. Sowohl Besucherinnen als auch Ausstellende beschrieben die Atmosphäre als offen und konstruktiv. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen persönliche Gespräche, in denen individuelle Fragen geklärt werden konnten – etwa zu Qualifizierungsangeboten, Fördermöglichkeiten oder zum Wiedereinstieg in den Beruf.

Die Besucherinnen nutzten die Gelegenheit, gezielt Kontakte zu knüpfen. „Wir haben viele Gespräche geführt und teils recht konkrete Fragen, zum Beispiel zu Bewerbungsunterlagen, klären können“, berichtete Ulrike Wilke vom jobcenter Kreis Steinfurt. Zahlreiche Teilnehmerinnen gaben an, passende Ansprechpersonen für ihre Anliegen gefunden zu haben. Viele von ihnen nahmen Informationsmaterial mit, um sich im Nachgang intensiver mit ihren beruflichen Möglichkeiten zu beschäftigen.

Auch die beteiligten Aussteller zeigten sich zufrieden. Agnes Schulte und Shargo Habash vom Projekt „FAMOS – Familien (und Alleinerziehende) orientieren und stärken im Kreis Steinfurt“, das von der WertArbeit, dem Sozialunternehmen des Kreises Steinfurt, und der Gesellschaft für Berufsförderung und Ausbildung (GEBA) getragen wird, bezeichneten die Veranstaltung als gute Plattform für Austausch, Beratung und Vernetzung. Die Veranstaltung sei gut organisiert, das Interesse der Besucherinnen groß, sodass sie beide auch im kommenden Jahr gerne wieder teilnehmen würden, so Schulte im Gespräch.

Auffällig war die internationale Zusammensetzung der Besucherinnen. Viele Frauen hatten einen Migrationshintergrund und nutzten die Veranstaltung, um erste oder nächste Schritte auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu planen. So berichteten drei Teilnehmerinnen aus der Türkei von ihren unterschiedlichen Perspektiven: Eine sucht eine Tätigkeit im Bereich Kinderbetreuung, eine andere interessiert sich für Arbeit in der Hauswirtschaft, möchte aber zunächst ihre Sprachkenntnisse weiter ausbauen. Die dritte ist studierte Archäologin, aktuell aufgrund der Betreuung ihrer kleinen Kinder nicht auf Arbeitssuche, plant aber langfristig die Rückkehr in ihren Beruf.

Die Veranstalterinnen zogen insgesamt ein positives Fazit: Die hohe Beteiligung, die Vielzahl an Gesprächen und die konkreten Ergebnisse für viele Teilnehmerinnen zeigen, dass der „Treff Chancengleichheit“ für Frauen ein erster wichtiger Schritt auf dem Weg in eine neue berufliche Zukunft sein könne.

(Foto: Kreis Steinfurt)

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