Wenn sich an einem Samstagmorgen bereits um 8:00 Uhr über 60 motivierte Bürgerinnen und Bürger versammeln, dann steht eine Herzensangelegenheit auf dem Plan: Die Stadt von Unrat zu befreien. Unter der Federführung des Hegerings Emsdetten sowie in enger Zusammenarbeit mit dem Heimatbund und engagierten Freiwilligen fand auch in diesem Jahr die traditionelle Müllsammelaktion statt.

Einsatz gegen die Wegwerf-Mentalität
Trotz der frühen Stunde war die Stimmung am Treffpunkt hervorragend. Ausgestattet mit Handschuhen und Zangen schwärmten die Helfer in die verschiedenen Reviere aus, um Waldränder, Gräben und Grünflächen zu säubern. Was sie dabei fanden, sorgte jedoch nicht nur für volle Müllsäcke, sondern auch für Kopfschütteln.
Besonders erschütternd war die Bilanz entlang der Borghorster Straße: Hier sammelten die unermüdlichen Helfer zahlreiche Altreifen ein – teilweise sogar mitsamt den Felgen. Diese Form der illegalen Müllentsorgung stellte einen traurigen Höhepunkt der Aktion dar. Im Laufe des Vormittags füllten sich die Anhänger und der bereitgestellte Container stetig mit Unrat, der achtlos in der Natur hinterlassen wurde.
Dank vom Bürgermeister und Vorfreude auf 2027
Auch im Netz fand die Aktion große Beachtung. Bürgermeister Oliver Kellner bedankte sich über seine Social-Media-Kanäle herzlich bei allen Beteiligten für ihren ehrenamtlichen Einsatz und betonte die Wichtigkeit dieses bürgerschaftlichen Engagements für das Stadtbild und die Umwelt.
Tradition, die verbindet
Nach getaner Arbeit kamen alle Helfer zu einem gemütlichen Ausklang zusammen. Bei einer leckeren Bratwurst wurden die Erlebnisse des Vormittags ausgetauscht und die ein oder andere Anekdote erzählt. Eines stand am Ende für alle fest: Die über 30-jährige Tradition des Waldfegens wird fortgesetzt. Die Vorfreude auf das nächste Jahr ist bereits jetzt groß, um gemeinsam für die Natur unserer Heimat einzustehen.





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